Bürgermeisterin Brigitte Bachmann feiert den 60.
Das Birgland als Fulltime-Job

Brigitte Bachmann in ihrem kleinen Büro im Rathaus Schwend: Die außerordentliche Sprechstunde an ihrem heutigen Geburtstag dauert von 11 bis 13 Uhr. Bild: fm
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
29.12.2016
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Birgland. "Wir sind das Birgland" - an diese Parole zur Gemeinsamkeit der vielen Orte südwestlich von Sulzbach-Rosenberg hat Brigitte Bachmann bestimmt nicht gedacht, als die im südlichen Ruhrkreis geborene Speditionskauffrau zum ersten Mal nach Schwend kam. Heute feiert die Bürgermeisterin ihren 60. Geburtstag.

Ein Prospekt des damals rührigen Birgländer Hofs führte sie mit einer Freundin hierher. Aus der Urlaubsbekanntschaft mit Jürgen Bachmann wurde rasch eine feste Verbindung. Nach einem halben Jahr verlegte sie den Wohnsitz von Hamburg, wo sie mit dem Ziel Amerika im Hafen tätig war, ins unbekannte Birgland. Eine Familie wurde gegründet, ein Sohn und zwei Töchter kamen zur Welt. Brigitte Bachmanns soziale Einstellung wurde in der Eltern-Kind-Gruppe, im Elternbeirat von Kindergarten und Schule und im Kirchenvorstand sichtbar.

Landrat Armin Nentwig überredete sie 2001 zur Kandidatur als Gemeinderätin für die SPD-Liste. 2002 wurde sie in dieses Gremium gewählt, wo sie zwölf Jahre mitwirkte. Der nächste politische Sprung deutete sich 2013 an - mit der Aufnahme in die SPD-Bundestagsliste des Wahlkreises Amberg-Neumarkt, wo sie ein achtbares Ergebnis erzielte. 2014 kandidierte sie für Kreistag und Gemeinderat - und, weil in der Birglandgemeinde ein neuer Bürgermeister gesucht wurde, auch für dieses Amt. Seitdem hat die dünn besiedelte, aber flächenmäßig große Gemeinde eine von zwei Bürgermeisterinnen des Landkreises. Über ihre Gemeinde hinaus bekannt, wurde sie in den Kreistag gewählt. Dieser gab ihr auch das Vertrauen, als stellvertretende Landrätin zu wirken. Nun stellt sie ihre ganze Kraft, Zeit und Energie den Bürgern in einem Fulltime-Job zur Verfügung. Dabei legt sie mit ruhigem, aber nachdrücklich vertretenem Stil großen Wert auf Zusammenhalt und Mitwirkung aller für das Wohl "ihrer" Gemeinde. Und für ihre Kollegen im Kreis und in den höheren Verwaltungsstellen ist das Birgland eine bekannte Größe geworden.
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