Bundestagswahl 2017:
Die Jugend stimmt auch mit ab

Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
28.06.2017
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Amberg. Knapp drei Monate bis zur Bundestagswahl - und das Interesse auch derer, die eigentlich noch gar nicht stimmberechtigt sind, ist groß: An der Juniorwahl, die parallel zur eigentlichen Abstimmung über das künftige deutsche Parlament läuft, wollen sich 3154 Schulen beteiligen - ein neuer Rekord für das Projekt, bei dem auch fünf Schulen aus dem Raum Amberg-Sulzbach dabei sein wollen.

Mit Unterstützung des Deutschen Bundestages, des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie zahlreicher Institutionen in den Ländern ist die Finanzierung für insgesamt 3000 Schulen gesichert, heißt es in einer Presseinfo der Amberger Bundestagsabgeordneten Barbera Lanzinger zur Juniorwahl. 2013 hätten sich 2400 Schulen in ganz Deutschland daran beteiligt. Schirmherr des Projekts ist Bundestagspräsident Norbert Lammert.

"Unsere Aufgabe ist es, das Interesse unserer Kinder und Jugendlichen an der Politik zu fördern. Daher sind Projekte zur politischen Bildung wie die Juniorwahl unerlässlich", betont Lanzinger: "Wir müssen die junge Generation frühzeitig an die demokratischen Prozesse heranführen und einbinden. Besonders freue ich mich natürlich über die Teilnahme der fünf Schulen in unserer Region."

Angemeldet haben sich aus Amberg das Gregor-Mendel-Gymnasium, die Montessori-Grund- und Mittelschule, die Städtische Wirtschaftsschule Friedrich Arnold, das Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium sowie aus Sulzbach-Rosenberg das Herzog-Christian-August-Gymnasium.

Das Ergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, 24. September, um 18 Uhr im Internet (www.juniorwahl.de) veröffentlicht.

Sponsoren gesuchtWeitere 368 Schulen haben sich bislang zur Juniorwahl (www.juniorwahl.de/bundestagswahl-2017.html) angemeldet und suchen noch einen Sponsor. Damit alle Lehranstalten, die dabei sein wollen, auch teilnehmen können, ist weitere Unterstützung nötig. Mit dem Kauf einer sogenannten "Juniorwahl-Aktie" für 250 Euro kann einer Schule die Teilnahme ermöglicht werden - egal, ob eine Klasse oder die ganze Schule ihre Stimmen abgeben möchte.

Der Förderverein der Schule, ein lokales Unternehmen oder andere Sponsoren finden Infos dazu im Internet (www.juniorwahl.de/Aktien).
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