29.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Frauen-Union beschäftigt sich bereits mit der Kreistagswahl 2020 CSU-Fraktion soll weiblicher werden

Amberg-Sulzbach . Noch sind es fast drei Jahre bis zur Kreistagswahl 2020, doch bei der jüngsten Sitzung des Kreisvorstands der Frauen-Union war sie schon jetzt Thema. Dabei kam vor allem eines heraus: Der nächsten CSU-Kreistagsfraktion sollen mehr Frauen angehören.

CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz plädierte mit Birgit Birner (rechts) und Kreisgeschäftsführerin Edeltraud Fischer-Graf (links) für eine deutlich weiblichere Kreistagsfraktion bei der Wahl 2020. Bild: u
von Werner SchulzProfil

Mit dieser Zielsetzung stehen die Mitglieder des FU-Gremiums nicht alleine. Denn sie fand die ungeteilte Zustimmung des CSU-Kreisvorsitzenden Harald Schwartz. In der Diskussion zur 2020 anstehenden Kreistagswahl war man sich einig, dass ein optimales Ergebnis der CSU-Liste absolute Priorität habe. Erreichbar sei dies nur mit einem Angebot namhafter Persönlichkeiten. Daher habe Birgit Birner die FU-Ortsvorsitzenden bereits um Nennung geeigneter Kandidatinnen gebeten.

"Die FU fordert mehr Frauen auf den ersten 20 Listenplätzen als dies zuletzt der Fall war", sagte Kümmersbrucks stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm. Wie dies in die Tat umgesetzt werden kann, soll bei einem weiteren Treffen im November erörtert werden. Schwartz forderte die FU-Verantwortlichen auf, bereits jetzt potenzielle Kandidatinnen anzusprechen und sie in die Parteiarbeit einzubinden.

Weiter berichtete Singer-Grimm über die politischen Gegebenheiten der Gemeinde Kümmersbruck und stellte wichtige Projekte kurz vor. Als Herausforderung für die Gemeindepolitik bezeichnete sie die Westumgehung. "Von den veranschlagten Baukosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro muss die Gemeinde rund 8 Millionen tragen." Positiv äußerte sie sich hingegen zum neuen Hallenbad: "Es ist ein voller Erfolg. Die Kinder haben nun einen direkten Zugang von der Schule aus."

Die FU-Vorsitzende Birgit Birner gab anschließend einen Abriss über die Wahlen zum Oberpfälzer Bezirksvorstand. "Positiv ist, dass Harald Schwartz wieder zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt wurde." Weniger erfreulich hingegen sei, dass weder die FU-Kreisvorsitzende Birgit Birner noch ihre Stellvertreterin Erika Urban (Freihung) den Sprung in das Gremium geschafft hätten. "Gelungen ist es Barbara Gerl aus Freudenberg. Sie ist damit neben Landrat Richard Reisinger die einzige weitere Vertreterin aus dem Landkreis im Bezirksvorstand."

Eine stärke Vertretung erhoffen sich die CSU-Frauen bei der anstehenden Wahl auf Bezirksebene: Sie findet am 9. September in Schwarzenfeld statt. Es kandidieren Barbara Gerl als stellvertretende Schatzmeisterin, Renate Amrhein im gesetzten und Brigitte Trummer im freien Block.

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