10.11.2017 - 21:08 Uhr
Sport

Der SV Illschwang/Schwend hat noch was vor: In einer guten Lauerposition

Die Wetterprognosen lassen einige Spielausfälle befürchten - und die Fußballmannschaften in der Kreisklasse Süd sind noch drei Spieltage von der Winterpause entfernt. Der SV Illschwang/Schwend hat noch was vor.

Der SV Illschwang/Schwend (links Mario Heldrich) möchte sich vorne festbeißen. Bild: brü
von Autor WFOProfil

Amberg. Derzeit erweckt die Liga den Eindruck, als ob vor allem die Relegationsplätze Spannung versprechen. Aber bis zum Saisonende sind auch noch mehr als 30 Punkte zu vergeben. Tabellenführer FC Schlicht stellt sich mit einer überragenden Bilanz von 13 Siegen aus 14 Partien im Vilstal beim TSV Theuern vor. Der Gastgeber und Rückkehrer in die Kreisklasse steht derzeit auf Rang elf, nur drei Punkte vor dem Relegationsrang. Aber mit den Jungs vom Rennweg taucht wohl gerade nicht der ideale Kontrahent beim Aufsteiger auf.

Die Verfolgermeute führt der SVL Traßlberg an, der im Spitzenspiel der Liga beim FC Großalbershof antritt, der eine starke Saison spielt und bei einem Match weniger drei Punkte Rückstand auf den Ex-Kreisligisten hat. Der FCG ist eine der positiven Überraschungen dieser Saison und die Kronhöfer-Jungs würden bei einem Heimerfolg gegen die starken Gäste sogar auf Rang zwei vorpreschen.

Der SV Köfering gastiert bei der SpVgg Ebermannsdorf, die sich bei nur einem Sieg bisher große Sorgen um den Ligaverbleib machen muss und in das Match gegen die Jungs von Trainer Roland Jobst als Außenseiter geht. Zufrieden ist man beim SV Hahnbach II mit dem fünften Platz, denn es nun gegen den FC Neukirchen, der nur einen Pluszähler weniger hat, zu verteidigen gilt. Die zweitbeste Abwehr empfängt den drittstärksten Sturm, da könnten die Fußballfans durchaus auf ihre Kosten kommen.

Ebenfalls gut situiert ist der SV Illschwang/Schwend, obwohl der Mannschaft von Spielertrainer Alexander Heldrich einige Leistungsträger auch schon einige Zeit fehlen. "Wir sind in einer guten Lauerposition", freut sich Heldrich, "und wir wollen auch bis zur Winterpause auf Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen bleiben und uns da oben ein wenig festbeißen", so der sportliche Wunsch. Das kann auch gelingen, aber dazu darf beim Schlusslicht in Etzelwang nicht gepatzt werden und die Mannschaft muss auch die umgehend folgenden Nagelproben in Traßlberg und gegen Großalbershof mit Punkten füllen. "Wir sind mit dem Verlauf in einer ziemlich ausgeglichenen Liga sehr zufrieden", so der Übungsleiter weiter. "Entscheidend sind Ehrgeiz und Wille, Kameradschaft und mannschaftliche Geschlossenheit. Dadurch kann man die eine oder andere enge Kiste noch umbiegen, und dadurch kann man auch vorne ein bisschen mitspielen", argumentiert Heldrich.

Nicht so zufrieden ist man bei der DJK Ursensollen, der bisherige achte Platz ist zwar ungefährdet, war aber nicht das Ziel der Wünsche. Im Heimspiel gegen den Wiederaufsteiger TuS Hohenburg, der auf dem Abstiegsrelegationsplatz verharrt, sollen drei weitere Gutpunkte auf dem Rengberg eingetütet werden. Bei der Partie SV Kauerhof gegen den drei Punkte besser liegenden SV Raigering II hoffen die Gelb-Schwarzen auf einen Heimerfolg. Der wäre für eine Winterpause ohne Abstiegssorgen wichtig.

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