11.05.2018 - 22:24 Uhr
Oberpfalz

FC Amberg und Co.: Die Folgen Bezirksliga mit 18 Mannschaften droht

Amberg. Der Verzicht des FC Amberg auf die Landesliga und die damit verbundene Eingruppierung in die Bezirksliga hat zunächst keine größeren Auswirkungen auf die Anzahl der Mannschaften 2018/19 in den beiden Bezirksligen. "Auch ohne den FC Amberg kann es passieren, dass wir mehr als 32 Mannschaften haben werden, denn in der Landesliga Mitte stehen mit dem TSV Kareth-Lappersdorf, SV Etzenricht und SC Ettmannsdorf drei Oberpfälzer Vereine auf den Relegationsplätzen", erklärt Bezirksspielleiter Christian Wolfram. Dazu kommen mit dem 1. FC Schwarzenfeld und dem SV Raigering zwei schon fest stehende Absteiger, und der SV Hahnbach bleibt als Meister der Nord-Gruppe, da er auf den Aufstieg verzichtet. Das heißt im Klartext, von insgesamt 32 bis 35 Mannschaften für die kommende Saison ist alles drin. Und bedeutet, dass eine Liga mit einem 18er Feld starten könnte. "Das ist möglich. Dass wir in einer Liga 16, 17 oder 18 Mannschaften haben werden. Wir müssen abwarten", sagt Wolfram.

von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Momentan liegt die SpVgg Pfreimd auf dem zweiten Rang der Bezirksliga Nord, der SV Schwarzhofen auf drei und die SpVgg Schirmitz auf vier. Heißt, Pfreimd wäre Direktaufsteiger und Schwarzhofen Relegationsteilnehmer. "Die drei Vereine haben signalisiert, dass sie - wenn sie es sportlich schaffen - auch aufsteigen wollen. Aber nur bis Platz drei. Landet eine der drei Mannschaften auf dem vierten Platz, dann will diese verzichten", erklärt der Bezirksspielleiter. Genügend Zeit zum Verzicht ist noch: Bis vor dem Anpfiff am letzten Spieltag. Das ist Samstag, 19. Mai, um 14 Uhr. Es würde also theoretisch genügen, wenn eine Verzichtserklärung an diesem Samstag bis 13.59 Uhr bei Wolfram eingehen würde.

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