06.04.2018 - 21:04 Uhr
Oberpfalz

Germania Amberg erwartet in der Kreisliga den SV Freudenberg Angstgegner im Aufwind

Das Top-Spiel der Kreisliga Süd steigt in Paulsdorf, wenn der Spitzenreiter den Tabellendritten TuS Rosenberg empfängt. Bei einem Unentschieden könnte es einen lachenden Dritten geben.

von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Amberg. Wenn der SC Luhe-Wildenau seine Partie in Auerbach gewinnen sollte, winkt eine Ablösung des Tabellenführers und Platz eins. Germania Amberg bekommt es mit dem Angstgegner aus Freudenberg zu tun, und der ist im Aufwind.

DJK Utzenhofen ASV Haselmühl

(aun) Die beiden Oster-Partien waren ein großer Erfolg für die DJK Utzenhofen: Mit 6:1 gegen FC Rieden und 2:3 gegen den SV 08 Auerbach festigte der Tabellenachte in der Kreisliga Süd seinen Tabellenplatz. Nach den teils unerwarteten Resultaten der letzten Spieltage ist das Heimspiel der DJK Utzenhofen am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) gegen den Tabellennachbarn ASV Haselmühl erneut in die Kategorie "Sechs-Punkte-Spiel" einzuordnen. Denn trotz der zwei Dreier hat sich an der Ausgangslage der DJK Utzenhofen in der dicht gedrängten Tabelle nichts geändert. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt zwölf Punkte bei noch acht ausstehenden Partien. DJK-Chefcoach Matthias Pfeiffer war nicht nur mit dem Ergebnis der Oster-Partien, sondern auch mit der Leistung und Einstellung seines Teams rundum zufrieden.

Durch die beiden Niederlagen brauchen die Haselmühler wieder ein Erfolgserlebnis, um nicht weiter nach hinten abzurutschen. Im Hinspiel trennte man sich 0:0, wobei Haselmühl auch hier schon als stabile Mannschaft im Tore verhindern sich zeigte. Zugleich warnt der DJK-Trainer: "Wer denkt, dass es gegen Haselmühl zu Hause zum Selbstläufer wird, ist fehl am Platz."

SV 08 Auerbach SC Luhe-Wildenau

(sht) Der Doppelspieltag am vergangenen Wochenende brachte Auerbach einen klaren Sieg gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, aber auch eine Last-Minute-Niederlage gegen Utzenhofen. Somit sitzen die 08er weiterhin im Niemandsland der Tabelle fest. Gegen den Tabellenzweiten Luhe-Wildenau wird's nicht leichter. Die Gäste wurden bereits vor der Spielzeit als Aufstiegskandidat gehandelt und wurden diesem Anspruch auch gerecht. Nach der Winterpause kam die Rittner-Elf sehr gut in den Spielbetrieb. Sieben Punkte aus drei Spielen brachte sie auf Tabellenplatz zwei nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Paulsdorf. Im Hinspiel konnten die Auerbacher lange ein Remis halten und mussten erst in den Schlussminuten drei Treffer hinnehmen. Besonders erfolgreich sind die beiden Stürmer Ludwig Tannhäuser und Benjamin Urban mit je zehn Toren.

1. FC Rieden TSV Eslarn

(riw) Von der Papierform her spricht so einiges für einen Heimsieg des 1. FC Rieden. Eslarn kam verletzungsbedingt als Aufsteiger noch nie so richtig in der Liga an und stürzte am letzten Spieltag ans Tabellenende. Auswärts haben sie mit nur sechs Treffern erst zwei Punkte einfahren können. Dennoch ist für Rieden höchste Vorsicht geboten, denn Eslarns Trainer Dimper hat angekündigt, dass die Grenzland-Elf niemals aufgeben wird. Somit wird ein unangenehmer und kampfstarker Gegner erwartet, der in den verbleibenden Spielen seine letzten Möglichkeiten im Abstiegskampf suchen wird und damit in Rieden anfangen muss.

Das Heimteam fuhr am letzten Spieltag einen ungefährdeten 1:0-Sieg gegen Haselmühl ein. Jedoch lahmt derzeit die Offensivabteilung des FC. Stürmer Pascal Hirteis ist seit Monaten nicht einsatzfähig und zu allem Überfluss hat sich Tobias Eichenseer mit seinem unnötigen Foul und der damit folgenden Roten Karte selbst ins Abseits gestellt. Trotz alledem muss Rieden alles dafür geben um gegen Eslarn drei Punkte einzufahren, da es für Rieden im Restprogramm mit den vier Topteams der Liga und zwei Mannschaften, die ums Überleben kämpfen, noch knüppeldick kommt.

SSV Paulsdorf TuS Rosenberg

(tbe) Am vergangenen Wochenende behaupteten die Männer von Trainer Binner die Tabellenführung. Nun kommt mit dem TuS Rosenberg ein direkter Konkurrent im Kampf um die Tabellenspitze. Die Gäste liegen in der Tabelle auf Rang drei nur einen Punkt hinter den Paulsdorfern. Mit einem Sieg könnte sich der SSV also einen kleinen Abstand auf die Verfolger erkämpfen. Leicht wird dies aber nicht werden. Denn mit dem TuS Rosenberg reist die derzeit beste Offensive der Liga an - trifft hier aber auch auf die beste Defensive. Die SSV-Abwehr um Kapitän Peter Schmidl wird ein besonderes Augenmerk auf die beiden Top-Stürmer des TuS legen müssen, Pascal Behringer und Christoph Bäumler, die 29 von 40 Toren ihrer Mannschaft erzielt haben. Im Hinspiel gab's ein 2:2 (Reserven 13.15 Uhr).

SV Schmidmühlen TSV Königstein

(fop) In den kommenden Tagen stehen beim SV Schmidmühlen diejenigen Heimspiele an, die über den Klassenerhalt entscheiden werden. Zunächst trifft man am Sonntag um 15 Uhr auf den TSV Königstein, der in der Tabelle nur drei Punkte vor dem SV liegt. Am Mittwoch, 11. April, folgt dann das Nachholspiel gegen Eslarn. Das große Manko beim Gastgeber scheint zur Zeit das Toreschießen zu sein. In den drei Spielen nach der Winterpause konnte man noch keinen Treffer verzeichnen. Königstein überraschte am vergangenen Wochenende mit einem 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer aus Paulsdorf. Aber ein Blick auf die Tabelle zeigt auch: Gerade auswärts zeigt die Mannschaft von Spielertrainer Christian Ringler Schwächen. Bisher holte man auf des Gegners Platz nur vier Punkte. Beim gastgebenden SV wird weiterhin Alexander Graf fehlen, hinter dem Einsatz von Benjamin Baumer steht ein großes Fragezeichen. Man darf gespannt sein, wie Taktikfuchs Stefan Linz dieses Mal seine Mannen aufstellt, um die so wichtigen Punkte zu holen.

Germania Amberg SV Freudenberg

(tne) Zum Auftakt des Fußballjahres 2018 gelangen den Germanen gegen den TSV Eslarn und beim FV Vilseck zwei Auswärtssiege. Am Ostermontag musste man sich dann trotz einer guten Leistung zu Hause Luhe-Wildenau geschlagen geben. Durch die beiden Auswärtserfolge konnten sich die Germanen etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Nun wartet auf den SCG der Angstgegner aus Freudenberg, der im Hinspiel zum ersten Mal seit neun Jahren besiegt werden konnte. Der letzte Heimsieg des SCG gegen die Gäste datiert ebenfalls noch aus dem Mai 2009. Die Hausherren wollen nun auch diese Serie durchbrechen und gegen den SVF den ersten Saisonsieg auf heimischen Geläuf feiern.

Mit einem Dreier könnten die Germanen den Vorsprung auf die Abstiegsränge zudem vergrößern. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden dürfte, ist allen klar, denn die Freudenberger feierten im Jahr 2018 ebenfalls bereits zwei Siege und verließen damit den letzten Tabellenplatz. Am vergangenen Spieltag unterlagen sie dem Tabellenführer aus Paulsdorf lediglich knapp mit 1:2.

FC Edelsfeld FV Vilseck

(mam) Endlich wieder einmal einen Dreier verzeichnete der FC Edelsfeld am Ostermontag im Nachholspiel mit dem 3:1 gegen den TSV Eslarn. Damit wurde ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf bezwungen. Nicht nur der dritte Saisonsieg sondern auch die gezeigten Leistungen nach der Winterpause lassen beim FCE wieder etwas Hoffnung aufkeimen. Vorübergehend konnte ein direkter Abstiegsplatz verlassen werden, allerdings hat man keine Begegnung mehr nachzuholen. Den leichten Aufwind möchten die Edelsfelder nutzen und nun wäre es wünschenswert, im Heimspiel gegen den FV Vilseck nachzulegen.

Der letztjährige Absteiger aus der Bezirksliga wurde seiner Rolle als Mitfavorit an gerecht und mischt im Meisterrennen mit. Allerdings handelte sich der FV nach der Winterpause gleich zwei etwas überraschende Heimniederlagen ein, ist aber nach dem deutlichen 4:0-Sieg zuletzt in Schmidmühlen scheinbar wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Favoritenrolle liegt beim FV Vilseck, aber mit Selbstbewusstsein kann der FCE wie im Hinspiel durchaus mit dem Gegner mithalten.Kreisliga Süd

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