In der Kreisliga Süd beim SC Luhe-Wildenau
FC Rieden im Verfolgerduell

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
13.04.2018
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Der SV Freudenberg lässt aufhorchen, die Bilanz in der Kreisliga Süd nach der Winterpause kann sich sehen lassen. Jetzt kommt es zum direkten Abstiegskampf gegen den FC Edelsfeld. Und der hat darin einige Erfahrung.

Amberg. Zum Verfolgerduell kommt es beim Zweiten SC Luhe-Wildenau, der den Dritten 1. FC Rieden erwartet. Und die Hausherren sind hoch motiviert nach der Niederlage in Paulsdorf. Der TSV Eslarn dürfte chancenlos gegen die DJK Utzenhofen sein, die nach der Winterpause vier Siege in Serie feierte.

TuS Rosenberg SV Schmidmühlen

Die Elf von Trainer Rainer Summerer bleibt trotz der Niederlage gegen Paulsdorf aber weiterhin ein fester Bestandteil in der oberen Spitzengruppe und wird weiterhin vorne mitspielen. Die Gäste aus Schmidmühlen fuhren gegen den TSV Königstein und auch im Nachholspiel gegen den TSV Eslarn unter der Woche wichtige Siege ein. Der SV Schmidmühlen verschaffte sich dadurch ein wenig Luft auf die Abstiegsränge und kommt somit mit gestärktem Selbstbewusstsein ins Aicher-Station nach Rosenberg. Im Hinspiel zeigte der TuS Rosenberg eine seiner besten Saisonleistungen und krönte dies mit einem deutlichen 6:2-Auswärtssieg.

TSV Königstein Germania Amberg

(jsb) Der Start in die Restrunde verlief holprig beim TSV Königstein. Dem 2:1-Auftaktsieg gegen Tabellenführer Paulsdorf folgten Niederlagen in Rosenberg und Schmidmühlen. Der Relegationsrang, den zurzeit der SV Freudenberg belegt, ist mittlerweile nur noch fünf Punkte entfernt. Aber auch die Gäste aus Amberg befinden sich mitten im Abstiegskampf. Die Germanen bestritten drei Heimspiele in Folge, mussten sich nach den Niederlagen gegen Luhe-Wildenau und Freudenberg am Mittwoch auch der DJK Utzenhofen mit 1:2 geschlagen geben. Es ist Abstiegskampf pur zu erwarten, wenn sich die beiden Tabellennachbarn gegenüberstehen. Das Spiel wird auf dem Platz des SC Eschenfelden ausgetragen.

ASV Haselmühl SSV Paulsdorf

(pme) Mit dem SSV Paulsdorf kommt der aktuelle Tabellenführer ins Vilstalstadion. Die Gäste konnten das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten SC Luhe-Wildenau am Mittwoch mit 1:0 für sich entscheiden und führen somit die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an. Nach der Winterpause verbuchten die Paulsdorfer vier Siege und mussten nur eine Niederlage gegen den TSV Königstein hinnehmen. Sie gehen als klarer Favorit in die Partie. Das Hinspiel gewann der SSV klar mit 4:0. Dies ist Motivation genug für die ASV-Elf, um für eine Überraschung zu sorgen. Bei Haselmühl fehlen seit geraumer Zeit verletzungsbedingt etliche Stammspieler, so dass die Punkteausbeute sehr mager ausfiel. Die Verletztenliste wird nur langsam etwas kleiner. Aber trotzdem will man versuchen, den klaren Favoriten Paulsdorf etwas zu ärgern. Dafür ist die Unterstützung der ASV-Fans dringend notwendig.

TSV Eslarn DJK Utzenhofen

Trotz der Niederlage gegen Schmidmühlen zollte Eslarns Trainer Dimper seiner Elf Respekt für ihren Kampf und Einsatz, denn mit Lindner, Ach, Bäumler, Dobias und Sperl fehlten fünf Leistungsträger. Mit der DJK Utzenhofen kommt das Team der Stunde und vier Siegen in Folge samt 13 erzielter Tore nach der Winterpause. "So lange die Chance auf den Relegationsplatz besteht, werden wir nicht aufstecken", sagt Fabian Dimper. Marinov, Lindner, Sperl fehlen immer noch, Dobias ist beruflich verhindert.

SC Luhe-Wildenau 1. FC Rieden

Für den SC Luhe-Wildenau geht es Schlag auf Schlag. Nach der Partie gegen Tabellenführer SSV Paulsdorf, die unter der Woche unglücklich mit 0:1 verloren ging, steht am Wochenende mit dem Gastspiel des Tabellendritten 1. FC Rieden bereits das nächste Spitzenspiel für die Rittner-Elf an. Die Riedener haben sich mit drei Siegen aus vier Spielen seit der Winterpause in der Spitze festgesetzt. Nur zwei Punkte beträgt der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz, den der SC Luhe-Wildenau inne hat. Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage in Paulsdorf (zwei Lattentreffer für Luhe-Wildenau) wird der SC noch motivierter in die Begegnung gehen als gewöhnlich, gilt es doch zu beweisen, dass man auch die Topteams der Liga besiegen kann. Und aus dem Hinspiel hat die Elf um Sebastian Urban auch noch eine Rechnung offen, denn damals musste man sich in einer hitzigen Partie nach zwei Treffern von Daniel Hummel mit 1:2 geschlagen geben.

FV Vilseck SV 08 Auerbach

(mc) Ganz nach oben wird es für den FV Vilseck nicht mehr reichen. Im Kampf um den zweiten Platz will man aber auf alle Fälle noch mitreden. Möglich ist dies allemal, da man zum einen gegen Mannschaften aus dem vorderen Bereich selbst noch spielt und zum anderen auch diese Teams immer wieder Federn lassen. Doch erst einmal muss nun mit dem SV 08 Auerbach eine Mannschaft aus dem Weg geräumt werden, die während der Saison im gesicherten Mittelfeld war und weder Kontakt nach oben noch nach unten hatte. Doch dafür braucht FV-Trainer Hakan Boztepe erst einmal Spieler, die einigermaßen gesund die Begegnung bestreiten können. Nachdem in Freudenberg bereits fünf Stammkräfte fehlten, verletzten sich mit Tobias Graßler, Benedikt Herbrich und Damion Perrin drei weitere Spieler, mit deren Einsatz gegen Auerbach kaum gerechnet werden kann. Wenigstens einer, der nach der Winterpause die erste Begegnung über 90 Minuten bestritt, ist wieder da: Stefan Liermann erzielte gleich zwei Treffer und ist für die Moral der Vilsecker Truppe unersetzlich. Ob Tobias Fink, Daniel Lopez oder Kapitän Frederic Pröls wieder auflaufen können, ist fraglich.

SV Freudenberg FC Edelsfeld

(koa) Nach dem Fußballspektakel am Donnerstag gegen Vilseck (3:3) steht für den SV Freudenberg bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast ist diesmal der direkte Konkurrent im Abstiegskampf aus Edelsfeld. Somit erwartet die Zuschauer ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel, in dem beide Mannschaften mit offenem Visier agieren werden, denn eine Punkteteilung dürfte kein Team entscheidend weiterbringen. Sollte man auf Freudenberger Seite jedoch an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen können, ist man guter Dinge, den Dreier behalten zu können. Aber Vorsicht ist für die Hauer-Elf geboten: Der FC Edelsfeld kann Abstiegskampf, das hat er die vergangenen Jahre mehrmals bewiesen.
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