29.09.2017 - 20:26 Uhr
Sport

In der Kreisliga Süd DJK Utzenhofen mit dem Rücken zur Wand

Germania Amberg hinkt in der Kreisliga Süd den Erwartungen hinterher. Nun soll gegen den SSV Paulsdorf der erste Heimdreier her - aber der Gegner ist im Aufwind. Für die DJK Utzenhofen wird die Situation langsam brenzlig. Ausgerechnet jetzt kommt der Tabellenzweite aus Vilseck.

Trainer Sebastian Binner treibt seine Mannschaft, den SSV Paulsdorf, nach oben. Seit fünf Spielen ist Paulsdorf ungeschlagen. Bild: Ziegler
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Amberg. Der zehnte Spieltag steht an, und die DJK mit dem Rücken zur Wand. Bei einer erneuten Niederlage droht das Abrutschen in die Abstiegszone. Die Germanen sind auch am Dienstag, 3. Oktober, im Einsatz. Ob im Nachholspiel gegen den FV Vilseck etwas Zählbares herausspringt, ist fraglich.

Germania Amberg SSV Paulsdorf

(tne) Die bisherige Saison verlief für die Germanen bislang nicht wie erhofft, mit nur sechs Punkten stehen sie nur knapp über dem Relegationsrang. Zu Hause konnte noch kein Spiel gewonnen werden. Dies soll sich an diesem Wochenende ändern. Hoffnung dafür macht mit Sicherheit der couragierte Auftritt der Matthies-Elf am vergangenen Spieltag. In Rosenberg konnte ein 2:2-Achtungserfolg gefeiert werden. Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Dreier möglich gewesen. Aber der SSV Paulsdorf ist seit fünf Spielen ungeschlagen und fuhr zwei Siege in Folge ein. Damit rangiert der SSV auf Platz vier. Die Germanen werden also an ihr absolutes Leistungspotential herankommen müssen, um den ersten Heimdreier einzufahren.

SV Schmidmühlen ASV Haselmühl

(fop) Ein einstelliger Tabellenplatz war das Ziel beim SV Schmidmühlen. Noch ist man aktuell dabei im Soll, aber die zuletzt drei Niederlagen stimmen den Heimverein nachdenklich. 2:4 in Königstein (die den SV mittlerweile überholt haben), das 2:6 gegen Rosenberg und vor allem das 0:1 in Paulsdorf nach einem Eigentor drücken arg auf das Gemüt. Aber auch der Gegner aus Haselmühl konnte nach einem fulminanten Saisonstart nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen - am vergangenen Spieltag 1:0 gegen Eslarn. Beim richtungsweisenden Spiel am Sonntag um 15 Uhr treffen also zwei Teams aufeinander, die sich zuletzt in der Kreisliga 2015/16 packende Duelle geliefert haben. Damals gab es jeweils einen Heimsieg und so hofft man in Schmidmühlen, dass auch dieses Mal die drei Punkte dableiben.

TSV Eslarn SC Luhe-Wildenau

"In Haselmühl wars das alte Leid, vorne können wir beste Möglichkeiten nicht in Tore umwandeln und hinten legen wir dem Gegner den Siegtreffer nach einem haarsträubenden Fehler selbst auf", klagte Fabian Dimper, Trainer des TSC Eslarn. Umso bitterer für ihn, dass seine Mannschaft wieder mit leeren Händen dasteht, war sie doch über das ganze Spiel gesehen die aktivere Elf. Mit zuletzt zwei Auswärtsspielen in Folge kommt das Topteam der Liga aus Luhe Wildenau-Luhe. Dessen Offensivabteilung ist unberechenbar, aber 90 Minuten in Eslarn können für jeden Gegner sehr lang sein, der TSV will um um jeden Zentimeter kämpfen. Bis auf den langzeitverletzten Dierl steht der gesamte Kader zur Verfügung.

DJK Utzenhofen FV Vilseck

(aun) Für die DJK Utzenhofen ist die Begegnung am Sonntag, 1. Oktober, um 15 Uhr zu Hause gegen FV Vilseck ein entscheidendes Spiel. Sollte die DJK diese Begegnung wieder verlieren, wäre sie auf längere Sicht von den rettenden Plätzen entfernt. Der FV Vilseck hat sich mit einem 2:0-Sieg gegen den Tabellenersten FC Rieden trotz einem Spiel weniger mit an die Spitze gespielt. Utzenhofen verlor beim Tabellenführer SC Luhe-Wildenau mit 0:4. Bei einem Remis könnte man den bisherigen Abstand wahren und bei einem Sieg weiter aufschließen. Doch man braucht den Konjunktiv überhaupt nicht bemühen. Es zählt nur die Leistung, die die Mannschaft auf dem Platz bringen muss und dabei ist das gesamte Team gemeint. Einzelkämpfer sind fehl am Platz und bringen auch nicht die entsprechende Ruhe in das Team. Der Ärmste in diesem Verbund ist der Trainer, und Matthias Pfeiffer hatte es in dieser Saison bei der DJK Utzenhofen nicht leicht. Zum einem hoffte man durch einige Neuzugänge die Mannschaft zu verstärken, doch dann kam der Rückschlag durch Verletzungen. Bis zu zehn Spieler fehlten der Mannschaft, momentan sind es deren Fünf. Zudem kommt hinzu, dass einige Spieler studieren und wochentags nicht mit der Mannschaft trainieren können, es fehlt den Spielern an Kondition. Hätte der eine oder andere Spieler die Einstellung des Trainers, die DJK Utzenhofen hätte einige Punkte mehr - womit wieder der Konjunktiv im Spiel ist.

1. FC Rieden SV Freudenberg

(riw) Vergangenes Wochenende ist der FC Rieden nicht nur mit leeren Händen aus Vilseck heimgekehrt, sondern auch mit dem verletzten Spielmacher und Torjäger Daniel Humml. Es war zu befürchten, dass Riedens Edeltechniker im Verlauf der Saison aus dem Spiel gegrätscht werden würde. Niemand hat jedoch damit gerechnet, dass dies ausgerechnet beim Titelaspiranten und spielstarken FV Vilseck passieren würde. Nach einem Foul im Mittelfeld konnte Humml verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen und wurde obendrein nach einem Schubser gegenüber seinem Gegenspieler mit der roten Karte bedacht. Diesen empfindlichen Ausfall muss Rieden gegen den SV Freudenberg erfolgreich kompensieren. Das Ruschitzka-Team hat durchaus das Potenzial dazu, auch wenn Riedens etatmäßiger Sturm bisher noch nicht so richtig in Tritt gekommen ist. Wenn jeder einzelne Spieler mehr Verantwortung übernimmt und Trainer Ruschitzka den richtigen Plan hat, werden die drei Punkte gegen das Schlusslicht im Vilstal bleiben.

SV 08 Auerbach TSV Königstein

(sht) Auch gegen den Tabellenletzten reichte es am vergangenen Spieltag nicht für einen Sieg der 08er. Das 1:1 zeigte auch die Schwachpunkte der Bergstädter: die mangelnde Chancenverwertung. Die schwankenden Leistungen sind auch auf die vielen Mannschaftsänderungen, die zuletzt immer wieder gemacht werden mussten, weil Spieler wegen Verletzungen und Urlaub nicht zur Verfügung standen. Doch auch für dieses Derby wird sich diese Situation nicht ändern. Mit Sebastian Ficker fällt ein weiterer Stammspieler aus. Zurück im Kader sind dafür wieder Paul Zura und Jonas Freiberger. Der TSV Königstein steigerte sich nach einem schlechten Saisonstart mit sechs Niederlagen. Drei Siege in den letzten drei Spielen hat die Mannschaft von Christian Ringler vom Tabellenende in Mittelfeld gebracht. Doch nicht zuletzt diese Serie sollte die Auerbacher warnen. Diese Partie gab es bereits vor der Saison im Pokal. Im Pokalspiel führten die Gastgeber zweimal und mussten jeweils den Ausgleich hinnehmen. Die Pokal-Partie entschieden die Königsteiner im Elfmeterschießen für sich.

FC Edelsfeld TuS Rosenberg

(mam) Nichts zu holen gab für den FC Edelsfeld beim TSV Königstein. Zu zaghaft und ohne den nötigen Biss agierten die Mannen vom Hahnenkamm. Am Sonntag steht das nächste Nachbarschaftsduell auf dem Spielplan. Der Aufsteiger TuS Rosenberg macht seine Aufwartung auf dem Hahnenkamm. Nach einjähriger Abstinenz glückte dem TuS ein hervorragender Start in die Kreisliga. Nach neun Partien sind die Rosenberger immer noch ungeschlagen. Vor allem die Auswärtsbilanz mit drei Siegen und einem Remis ist beeindruckend und dürfte die Hoffnungen der Edelsfelder Anhänger auf einen Erfolg ihres Teams auf relativ niedrigem Niveau halten. Der FC Edelsfeld wird sich vor allem im Defensivverhalten gegenüber vergangener Woche steigern müssen, um der treffsicheren Rosenberger Offensive Paroli bieten zu können. Der FCE dürfte versuchen das Spiel möglichst lange offen zu halten und mit gezielten Angriffen die Gäste zu überraschen.Kreisliga Süd

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