11.05.2018 - 21:48 Uhr
Oberpfalz

Kreisklasse Süd: Ein Sieg in Etzelwang reicht Köfering nahe an der Relegation

Amberg. Die Stadt Vilseck hat sich zu einer Fußballbastion entwickelt, denn von den drei Vereinen vor Ort spielt der SV Sorghof Bezirksliga, der FV Vilseck Kreisliga und genau dahin steigt auch der FC Schlicht aus der Kreisklasse Süd auf - nach einer überragenden Saison mit 20 Siegen aus bisher 24 Partien. Nur zwei Niederlagen (0:1 gegen Köfering und 1:2 gegen Neukirchen) und zwei Unentschieden auf fremdem Terrain, dazu satte 83:20 Tore, zwölf Punkte Vorsprung - ein würdiger Meister.

von Autor WFOProfil

Ebenso deutlich mussten die SpVgg Ebermannsdorf und der SV Etzelwang in diesem Spieljahr erkennen, dass der Klassenverbleib nicht zu stemmen war: Unglückliche Rahmenbedingungen wie die gesperrte Zufahrt in Etzelwang, personelle Engpässe gerade in Ebermannsdorf und so verlief eine Saison für beide Vereine frustrierend. Der SV Etzelwang holte bisher acht Punkte aus 24 Spielen und will einen Neustart in der A-Klasse wagen. Den wünscht sich auch der Ex-Kreisligist aus Ebermannsdorf, der nur vier Punkte ergatterte und am vergangenen Wochenende sogar seine erste Mannschaft wegen Spielermangel nicht zum Einsatz bringen konnte. Dieses Spiel wurde vom Sportgericht mit 2:0 für die DJK Ursensollen gewertet, die damit auf den vierten Rang kletterte.

Den Spannungsbogen der Liga hält aber die Relegation aufrecht: Auf Platz zwei hat sich der SV Köfering festgesetzt und sich stolze vier Punkte Vorsprung vor dem SVL Traßlberg herausgearbeitet. Wenn die Mannen um Coach Jobst beim SV Etzelwang einen Dreier holen, wäre die Relegation perfekt. Schafft der SV Köfering keinen Dreier, kann es noch einmal eng werden, vorausgesetzt, der SVL Traßlberg punktet gegen Meister Schlicht - das wäre auch die erste Auswärtsniederlage für die Jungs vom Rennweg.

Nicht ausgeschlossen, aber auch nicht ganz unwahrscheinlich, dass es am letzten Spieltag noch zum finalen "Showdown" zwischen dem SV Köfering und dem SVL Traßlberg kommen könnte, sofern die Behrend-Jungs den Abstand auf den "Vize" auf höchstens drei Punkte minimieren können.

Der Rangzweite der Spielklasse trifft in der ersten Relegationsrunde voraussichtlich am 24. Mai auf den 12. der Kreisliga Nord. Da droht zunächst ein klasseninternes Entscheidungsspiel, denn gegen diesen Rang spielen unter anderem die DJK Ebnath (27 Punkte), der SV Anadoluspor Weiden (27), die DJK Weiden (27), der SC Kirchenthumbach (29) oder der TSV Erbendorf (31).

Im Keller der Liga hat es den Anschein, als ob der TuS Hohenburg nachsitzen muss, denn ihn trennen zwei Runde vor dem Ende sechs Punkte zum Aufstiegskollegen TSV Theuern. Das können die Lauterachtaler nur noch einholen, wenn sie voll punkten und die Vilstaler komplett leer ausgehen. Der TSV Theuern spielt noch gegen die DJK Ursensollen und beim SV Hahnbach II. Knackige, aber nicht unlösbare Aufgaben, denn für die Kontrahenten ist die Messe in diesem Spieljahr schon gelesen.

Mal ganz abgesehen von diesen Ergebnissen muss der TuS Hohenburg erstmal auf sich schauen. Am letzten Spieltag gegen die SpVgg Ebermannsdorf zu gewinnen sollte machbar sein, aber wenn jetzt beim SV Illschwang/Schwend nicht gewonnen werden sollte, wäre die Relegation für Hohenburg schon nicht mehr aufzuhalten.

Auf den Gegner muss der TuS aber so oder so noch ein bisschen warten, denn die heißesten Kandidaten für Rang zwei in der A-Klasse Ost sind der TSV Püchersreuth und die SpVgg Moosbach, die je 51 Zähler eingefahren haben.Kreisklasse Süd

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