22.10.2017 - 22:00 Uhr
Sport

Nur 1:1 in der Kreisliga Süd gegen Haselmühl: Keine Kirwa-Feier in Vilseck

Das klarste Ergebnis des 13. Spieltages der Kreisliga Süd kommt aus Freudenberg: Der Tabellenletzte hat beim 0:3 keine Chance gegen Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau und bleibt mit nur vier Punkten aus der Hinrunde Abstiegskandidat Nummer eins. Unerwartet ist das Resultat, das der FV Vilseck liefert.

Kann man machen, muss man aber nicht: Simon Ströhl (rechts) vom FC Edelsfeld grätscht hier mal Daniel Schäffer (links) von Germania Amberg weg. Bild: brü
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Amberg. Nur 1:1 gegen den ASV Haselmühl, das kostet Punkte im Rennen um die Meisterschaft. In der Spitzengruppe bleibt der SSV Paulsdorf, der den 1. FC Rieden glatt abfertigt - ebenso wie der TuS Rosenberg die DJK Utzenhofen.

TuS Rosenberg 4:0 (4:0) DJK Utzenhofen

Tore: 1:0 (6.) Christoph Bäumler, 2:0 (13.) Pascal Behringer, 3:0 (14.) Kevin Bauer, 4:0 (28.) Pascal Behringer - SR: Klaus Gilch - Zuschauer: 85

(kok) In der letzten Partie der Hinrunde fertigten die Hausherren um Trainer Rainer Summerer die Elf der DJK Utzenhofen ab. Der TuS Rosenberg startete jedoch fulminant und überrumpelte die Gäste. Bereits in der ersten Viertelstunde konnte die Summerer-Elf den Sack fast schon zu machen. Durch Tore von Christoph Bäumler, Pascal Behringer und Kevin Bauer schoss der TuS Rosenberg eine frühe Führung heraus. Die Gäste kamen nur selten in den Strafraum der Rosenberger. Kurz vor der Pause war Pascal Behringer zur Stelle und erhöhte verdient zum Halbzeitstand von 4:0. Nach der Pause schalteten die Hausherren ein paar Gänge zurück und können somit eine ungeschlagene Hinrunde als Aufsteiger der Kreisliga Süd feiern.

FV Vilseck 1:1 (1:0) ASV Haselmühl

Tore: 1:0 (32.) Stefan Liermann, 1:1 (63.) Andreas Hammerl - SR: Enes Özbay (Weiden) - Zuschauer: 200

(mc) Nichts wurde aus dem Kirwa-Sieg, denn dafür ließen die Hausherren über die 90 Minuten viel zu viele Chancen liegen. Bereits nach zwei Minuten hätten die Hausherren in Führung gehen können, doch den Alleingang von Damion Perrin wehrte Gäste-Schlussmann Patrick Stiegler mit dem Fuß ab. Es waren eigentlich nur die Hausherren am Drücker und der Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Diesen erzielte Stefan Liermann mit der Hacke, der einen verunglückten Schuss von Daniel Dietrich ins Tor drückte. Nach der Pause hatten sowohl Frederic Pröls (zweimal) als auch Tobias Fink Riesenmöglichkeiten, die Führung auszubauen, doch gingen beide mit ihren Möglichkeiten fahrlässig um. Die Strafe folgte auf den Fuß. Einen Abspielfehler im Vilsecker Abwehrbereich nutzte Andreas Hammerl zum 1:1-Ausgleich. Daniel Dietrich jagte danach noch einen Freistoß an den Pfosten (78.), anschließend fiel der Heimmannschaft nicht mehr viel ein.

SV Freudenberg 0:3 (0:2) SC Luhe-Wildenau

Tore: 0:1 Jan Broz (1.), 0:2 Ludwig Tannhäuser (18.), 0:3 Philipp Lindemann (86.) - Besondere Vorkommnisse: (16.) Patrick Meiler (SV) hält Foulelfmeter von Ludwig Tannhäuser - SR: Andreas Basler (DJK Ehenfeld) - Zuschauer: 100

(koa) Bereits in der ersten Minute ging der SC Luhe Wildenau durch Jan Broz in Führung, als er einen Abpraller zum 0:1 einschob. In der Folgezeit waren die Gäste die aktivere Mannschaft und diktierten die Partie. In der 16. Minute scheiterte Ludwig Tannhäuser (SC) mit einem Foulelfmeter an Keeper Meiler. Zwei Minuten später machte er es besser und köpfte nach einem Eckball zum 0:2 ein. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel dann eine völlig andere Partie. Freudenberg kam wesentlich druckvoller aus der Kabine und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten die aber alle ungenutzt blieben. Das 0:3 fiel nach einem Konter der Gäste, für den sich Philipp Lindemann verantwortlich zeichnete. Mit nur vier Punkten aus der komplett gespielten Hinrunde ist man sich in Freudenberg durchaus bewusst, dass man in der Rückrunde vor einer Herkulesaufgabe steht.

Germania Amberg 1:1 (0:1) FC Edelsfeld

Tore: 0:1 Simon Ströhl (42.), 1:1 Andreas Huber (75., Handelfmeter) - Zuschauer: 170 - SR: Bernhard Guttenberger (DJK-SV Oberwiesenacker)

(tne) In einem hart umkämpften Abstiegsduell trennten sich der SC Germania Amberg und der 1.FC Edelsfeld leistungsgerecht 1:1. Die Gäste kamen besser in der Partie und hatten nach knapp zehn Minuten die erste große Chance zur Führung als eine verunglückte Flanke von Stefan Schöner an den Innenpfosten des Germanentores klatschte. Nach knapp 20 Minuten hatten dann auch die Gastgeber ihre erste echte Torchance: Florian Danzer schickte Adrian Meyer steil in den Strafraum, dessen Abschluss aus gut zehn Meter strich hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause gingen die Gäste nicht unverdient in Führung. Die Germanendefensive wähnte den Ball bereits im Toraus und stellte das Verteidigen ein, so dass Stefan Schöner frei auf SCG-Torhüter Appel zugehen konnte, zurücklegte auf Simon Ströhl, und der nur noch einzuschieben brauchte. Im zweiten Durchgang drängten die Hausherren auf den Ausgleichstreffer. In der 75. Minute entschied Schiedsrichter Bernhard Guttenberger nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Handelfmeter für die Hausherren. Eine strittige Entscheidung. Andreas Huber glich aus.

SV Schmidmühlen 1:4 (0:3) SV 08 Auerbach

Tore: 0:1 (4.) Marko Scholz, 0:2 (43.) Tobias Erl, 0:3 (45.) Marko Scholz, 0:4 (84.) Timo Hausler (Foulelfmeter), 1:4 (90.) Alexander Graf - Zuschauer: 80 - SR: Sebastian Ludwig

(fop) Die Gäste zeigten sich in der ersten Hälfte besonders effektiv. Schmidmühlen erspielte sich einige gute Möglichkeiten, traf aber das Tor nicht oder scheiterte am Gästekeeper Phlipp Hutzler. Ganz anders die Gäste aus Auerbach. Zunächst das 0:1 durch Spielertrainer Marko Scholz (4.), der eine Ecke direkt verwandelte. Im Anschluss Schmidmühlen mit einigen hundertprozentigen Chancen, aber ohne Glück. Beim 0:2 verlor ein Schmidmühlner Abwehrspieler den Ball, und Tobias Erl zirkelte diesen ins lange Eck (43.). Den Doppelschlag perfekt machte erneut Marko Scholz mit einen 25-Meter-Kracher kurz vor dem Halbzeitpfiff (45.). In der 65. Minute eine Doppelchance für Schmidmühlen: Zunächst scheitert Matthias Segerer am Torwart, die anschließende Ecke setzte Alexander Graf nur Zentimeter drüber. Schmidmühlen kämpfte tapfer weiter, aber Gästekeeper Hutzler avancierte zum besten Mann auf dem Platz. Das 0:4 in der 84. Minute hatte seinen Ursprung in einem Konter, welchem ein Foulelfmeter folgte. Diesen verwandelte Timo Hausner eiskalt. Ergebniskosmetik dann in der letzten Minute, als Alexander Graf einen fragwürdigen Elfmeter verwandelte (90.).

SSV Paulsdorf 4:0 (1:0) 1. FC Rieden

Tore: 1:0 (41., Elfmeter) Peter Schmidl, 2:0 (67.) Christoph Hierl, 3:0 (70.) Christian Schreier, 4:0 (77.) Tobias Scherm - SR: Alexander Nistschuk (SV Traßlberg) - Zuschauer: 110

(tbe) Der SSV Paulsdorf gewann das Spitzenspiel gegen den 1.FC Rieden dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel verdient. Auf einem durch die Regenfälle der vorangegangenen Nacht sehr tiefen und weichen Platz erwischten die Hausherren den besseren Start, vergaben aber. Auch der 1. FC Rieden konnte drei Ecken binnen drei Minuten nicht verwerten. Viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten folgten. Als sich alle sicher waren, dass es torlos in die Pause gehen würde, wurde Christian Schreier bei einem Sprint in den Strafraum von zwei Gegenspielern in die Mangel genommen. Der Unparteiische entschied ohne Zögern auf Strafstoß (41.). Diesen verwandelte Peter Schmidl sicher. Nach der Pause sahen die Zuschauer eine Paulsdorfer Elf, die wie ausgewechselt schien. Der SSV dominierte fortan das Geschehen. In der 66. Minute leitete ausgerechnet Riedens sonst so starker Keeper Alexander Feigl mit seinem einzigen Fehler an diesem Tage die 2:0-Führung für den SSV Paulsdorf ein, als er einen Freistoß durch die Hände rutschen ließ und Christoph Hierl einschieben konnte. Wenig später parierte der Schlussmann der Gäste erneut sehr stark gegen Tobias Scherm (69.). Der abgewehrte Ball landete vor den Füßen von Christian Schreier, der das 3:0 markierte. Mit dieser Führung schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Den Platz für einen Konter nutzte Christian Schreier, er bediente mit einer hohen Flanke durch den Strafraum Tobias Scherm, der den Ball zum 4:0 über die Linie nickte (77.).

TSV Königstein 1:1 (1:0) TSV Eslarn

Tore: 1:0 (17.) Christoph Müller, 1:1 Adam Like (57.) - SR: Felix Schultes - Zuschauer: 140

(jsb) Die Hausherren übernahmen zu Beginn das Kommando. Nach einer Ecke drückte Christoph Müller aus dem Gewühl heraus den Ball zur Führung über die Linie. Glück hatten die Gäste dann, als ein Fernschuss von Stefan Pirner nur an die Latte knallte. Eslarn fand im ersten Durchgang nicht wirklich statt, erspielte sich aber auch einige wenige Chancen, die Hölzl im TSV-Gehäuse sicher entschärfte. Nach der Pause wurde das Spiel offener, was zum einen daran lag, dass Königstein nicht mehr wirklich ins Spiel fand. Zum anderen wurden nun aber auch die Gäste aktiver. Holzwarth hatte die große Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, sein Schuss verfehlte jedoch das Tor (51.). Nach einer guten Stunde drang Adam Like von links in den Sechzehner ein und schloss zum 1:1-Ausgleich ab. Beide Teams spielten in der Schlussphase mit offenem Visier, es gab Großchancen auf beiden Seiten. Am Ende blieb es aber beim durchaus gerechten Unentschieden.

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