09.04.2017 - 09:31 Uhr
Oberpfalz

11. Kreis Kirwa Warm Up Der Publikumsmagnet für die Kirwagemeinde

Sorghof. Auch im elften Jahr in Folge hat das Kreis Kirwa Warm Up (KKWU) seine Anziehungskraft nicht verloren. Zu Hunderten strömten die Kirwapaare aus der Region auf das Festgelände in Heringnohe, um die diesjährige Kirwasaison im Landkreis Amberg-Sulzbach zu eröffnen.

von Andreas Brückmann (brü)Profil

Das 150 Helfer umfassende Organisationsteam des SV Sorghof um Vorstand Andreas Plößner sorgte wieder für einen reibungslos gelungenen Ablauf und umfassende Bewirtung ihrer Gäste. Hierzu waren nicht nur die Kirwagemeinschaften des Landkreises gekommen, auch Gäste aus den umliegenden Kreisen, aus Franken und sogar aus Stuttgart waren angereist.

Eine Premiere war es für Landrat Richard Reisinger, der zum ersten mal der Veranstaltung seine Aufwartung machte. Von Moderator Andreas Hahn nachgefragt, ob er denn auf jede Kirwa des Landkreises gehe, meinte er augenzwinkernd: „Das würde das Hirn und die Leber nicht schaffen, aber ich genieße es, dass es gerade im Landkreis so viele gibt.“

Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl zapfte zusammen mit Braumeister Anton Bruckmüller das erste Faß Festbier an, in diesem Jahr ohne Probleme. „Ich freu mich, dass wir wieder so viele Gäste begrüßen können. Die Gemeinde Vilseck ist heute der Nabel der Kirwapaare.“

Und diese feierten ausgelassen im KKWU-Stodl der Familie Götz unter musikalischer Begleitung von Grögötz Weißbir, in der mit einem 90 Meter langen Tresen separaten Bar sorgte "DJ Chicken" Andreas Hahn für die entsprechende Stimmungsmusik. Mitten im Geschehen SV Vorsitzender Andi Plößner: „Wir verlangen keinen Eintritt. Dafür haben wir in diesem Jahr erstmals an verschiedenen Orten auf dem Gelände Spendenboxen aufgestellt. Das dabei gesammelte Geld spenden wir für soziale Zwecke, unter anderem für Kinder in Not.“

Wie viel dabei zusammenkam, muss erst noch ausgewertet werden, aber Plößner meinte: „Egal wie viel dabei rauskommt, wir vom SV Sorghof sagen schon einmal Danke dafür. Und natürlich legen wir auch noch einen Beitrag von unserer Seite mit drauf.“

Bei der Familie Götz abschließend noch nachgefragt: „Wir sind froh, dass die jungen Leute eigentlich so friedlich feiern. Hierzu möchte ich ausdrücklich betonen, dass es bisher noch nie Probleme gegeben hat. Und das ist für mich gerade das Schöne daran. Und wenn es so friedlich weitergeht, dann wird es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben.“

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