Anwohner zieht schlafenden Autobesitzer aus qualmendem Wagen
Vor Erstickungstod gerettet

Zu dem morgendlichen Schmorbrand in einem Auto in Hirschbach rückten acht Feuerwehren aus der Umgebung aus. (Foto: Hartl)

Er schlief in seinem Mercedes und ließ dabei den Motor laufen: Ein junger Mann hätte diese Übernachtung am Samstagmorgen in Hirschbach beinahe mit dem Leben bezahlt. Wie die Polizei mitteilte, qualmte bereits dichter Rauch aus dem Motorraum, als ein Spaziergänger auf das Fahrzeug aufmerksam wurde.

Der junge Mann hatte das Auto in der Ortsmitte von Hirschbach abgestellt, wo an diesem Wochenende Kirchweih gefeiert wird. Als der Spaziergänger gegen 7 Uhr das qualmenden Auto sah, verständigte er sofort seinen Nachbarn, der umgehend zu Hilfe eilte. Der Rauch hatte sich laut Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits ins Fahrzeuginnere ausgebreitet.

Auf dem Fahrersitz saß der Pkw-Halter, der tief und fest schlief. Der Ersthelfer griff beherzt ein und zog den jungen Mann aus dem Wagen. Zwischenzeitlich war durch eine Anwohnerin die Feuerwehr verständigt worden.Die Einsatzkräfte aus Hirschbach, Achtel, Eschenfelden, Etzelwang, Lehendorf, Schmidtstadt, Neukirchen und Hohenstadt konnten den überhitzten Motorraum, in dem ein abgerissener Keilriemen verschmort war, schnell abkühlen, am Auto entstand eher geringer Sachschaden.


Der Fahrzeugbesitzer sowie sein Lebensretter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das St.-Anna-Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg transportiert.
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