26.10.2017 - 18:10 Uhr
Oberpfalz

Asphaltierung der B 85 bei Pittersberg frühzeitig fertig: Der Verkehr rollt wieder

Eigentlich wäre die B 85 zwischen Schafhof und Pittersberg noch bis Freitag halbseitig gesperrt gewesen. Doch die Bauarbeiter haben beim Asphaltieren ordentlich Gas gegeben: Deshalb konnte der Verkehr auf der stark befahrenen Strecke bereits einen Tag früher wieder rollen.

Die Bauarbeiter haben bei der Asphaltierung der beiden neuen Fahrspuren (links im Bild) ordentlich Gas gegeben, damit der Verkehr möglichst schnell wieder in beiden Richtungen fließen kann: Die einseitige Sperrung der B 85 zwischen Schafhof und Pittersberg konnte einen Tag früher als geplant aufgehoben werden. Bild: exb
von Heike Unger Kontakt Profil

Amberg-Sulzbach. Damit seien die Asphaltierungsarbeiten für dieses Jahr beendet, teilte Stefan Noll, der zuständige Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt, mit. Im November soll der Verkehr bereits komplett über die beiden neuen Fahrspuren fließen. Den genauen Zeitpunkt will Noll rechtzeitig mitteilen: "Zuvor werden noch Restarbeiten (Ergänzung der Bankette, Markierungsarbeiten, Aufstellen der Leitpfosten) an der neuen Fahrbahn ausgeführt."

Noll, bei dem die Fäden für dieses Großprojekt zusammenlaufen, lobt ausdrücklich die "Professionalität und Routine der ausführenden Baufirmen". Ein glücklicher Umstand sei auch gewesen, dass es meist nur dann geregnet habe, wenn dies die Arbeiten gerade nicht beeinträchtigt habe. So "konnte der Zeitplan der Arbeiten" in diesem Jahr "um rund zwei bis drei Arbeitswochen unterboten werden".

In den vergangenen Tagen wurden laut Noll in vier Lagen "zusammen insgesamt rund 14 000 Tonnen Asphalt" verbaut: "Bei günstigen Einbaubedingungen schluckte der Asphaltfertiger in der Minute knapp über fünf Tonnen des heißen Mischgutes. Alle vier bis fünf Minuten war damit ein Lastzug geleert." Dabei seien rund 25 Quadratmeter einer neuen Asphaltschicht entstanden, die unmittelbar danach von mehreren Walzenzügen verdichtet wurden. "Die maximale Tageseinbauleistung lag bei 1600 Metern Länge bei der Deckschicht oder bis zu 2700 Tonnen Asphaltmischgut pro Tag." In unzähligen Lkw-Fahrten von der Mischanlage zur Baustelle sei das Material transportiert worden.

Beim Einbau der finalen Deckschicht sei eine technische Besonderheit eingesetzt worden, betont Noll: "Um eine möglichst ebene Oberfläche zu erzeugen, wurde der Asphaltfertiger mit einer zusätzlichen Messeinrichtung ausgestattet." Deren Ultraschallsensoren seien an zwei knapp zehn Meter langen Messschienen angebracht, deren Ergebnisse in die Steuerung der Einbaubohle einfließen und so Unebenheiten ausgleichen.

Noll ist bewusst, dass die vorübergehende Teil-Sperrung der B 85 in diesem Bereich viele Autofahrer betroffen hat. "Ohne die Herausnahme des Verkehrs von Amberg/A6 nach Schwandorf hätte sich die Herstellung der beidseitigen Anschlüsse an die bereits ausgebauten Straßenabschnitte weitaus zeitaufwendiger und deutlich umständlicher gestaltet", erklärt er, warum man einen Teil des Verkehrs umleiten musste.

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