Atemschutzleistungsbewerb in Vohenstrauß
Bart ab, Atemschutz auf

Feuerwehren aus der Oberpfalz und Oberbayern zeigten beim Atemschutzleistungsbewerb in Vohenstrauß, was sie können. Bild: dob

Amberg-Sulzbach. Zwei anstrengende Tage liegen hinter Feuerwehrleuten aus der Oberpfalz und Oberbayern. Beim bezirksweiten 13. Atemschutzleistungsbewerb in Vohenstrauß haben die Elitegruppen ihr Können unter Beweis gestellt. 186 Trupps mit je zwei Atemschutzträgern waren gemeldet.

Bei einigen Männern stand aber erst einmal eine Rasur an. Darauf waren die Veranstalter nicht ganz vorbereitet. Einige Packungen Einmalrasierer aus einem Drogeriemarkt mussten organisiert werden. Bei Atemschutzgeräteträgern muss der Bart ab - sonst können ihre Masken nicht gasdicht abschließen. Bei Bränden wird immer wieder deutlich, wie wichtig die Atemschutzträger sind. Bei den Einsätzen müssen sie oft bis an ihre körperlichen Grenzen gehen. Deshalb sind Gesundheit und körperliche Fitness erforderlich.

Auch der Raum Amberg-Sulzbach war in Vohenstrauß vertreten - nicht nur durch Wettbewerbsleiter Karl Diepold (Amberg) und den Oberpfälzer Bezirksvorsitzenden und Amberg-Sulzbacher Kreisbrandrat Fredi Weiß (Schnaittenbach). Die Teilnehmer mussten fünf Stationen erfolgreich absolvieren, um am Ende das Abzeichen in Bronze oder Silber an der Uniform tragen zu dürfen. Das Programm reichte vom richtigen Anlegen der Ausrüstung bis zur Vermisstensuche, gefolgt von einem theoretischen Teil mit 20 Fragen.

Die Teilnehmer kamen aus den Landkreisen Neustadt/WN, Neumarkt, Schwandorf, Cham, Hof, Regensburg, Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth, Ebersberg und München. Die Bewerter war mit den Leistungen sehr zufrieden: Abgesehen von Details bewiesen alle einen hervorragenden Ausbildungsstand.
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