03.05.2018 - 16:48 Uhr
Oberpfalz

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Rudolf Bär (Illschwang) Über 60 Jahre im Ehrenamt

Amberg. Er ist seit über sechs Jahrzehnten ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen und Organisationen tätig. Dafür bekam Rudolf Bär (77) am Donnerstag das bayerische Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt des bayerischen Ministerpräsident a. D. Horst Seehofer. Christoph Reichert, der Regierungsvizepräsident der Oberpfalz, überreichte dem 77-Jährigen die Nadel samt Urkunde im Landratsamt.

Rudolf Bär bekommt das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Dazu gratulierten (von links) Christoph Reichert, Dieter Dehling, Richard Reisinger und Wolfgang Dandorfer. Bild: Stephan Huber
von Wolfgang RuppertProfil

Landrat Richard Reisinger hielt eine Laudatio auf Rudolf Bär. "Das Ehrenamt ist für Sie seit jeher eine Selbstverständlichkeit, würdigte er den gebürtigen Reichertsfelder (Illschwang). "Mit Ihrem freiwilligen und uneigennützig geleisteten Engagement waren und sind Sie ein Vorbild für andere Menschen in unserer Gemeinschaft."

In den vielen Jahren seines Wirkens habe Rudolf Bär Außergewöhnliches geleistet und vielen Leuten Freude an der Musik vermittelt, fügte Richard Reisinger hinzu. Bei der Übergabe des Ehrenzeichens betonte Christoph Reichert, dass er gerne diese Gelegenheit nutze, um dem Musiker in Würdigung seiner langjährigen Dienste eine öffentliche Auszeichnung zu überreichen. "Ich habe den größten Respekt vor einer solchen Vita wie der Ihrigen", lobte der Regierungsvizepräsident Rudolf Bär. Auch Ambergs Altbürgermeister Wolfgang Dandorfer und Illschwangs amtierender Bürgermeister Dieter Dehling honorierten die Lebensleistungen des Posaunisten und ehemaligen Bläserchorleiters.

Zur Person

Rudolf Bär wurde am 17. März 1941 in Reichertsfeld (Illschwang) geboren. Die Leidenschaft für die Musik durchzieht sein gesamtes Leben.

Schon 1957 war er eines der Gründungsmitglieder des Illschwanger Posaunenchors und hat seither viele junge Musiker ausgebildet. Mit seiner Bläsergemeinschaft gab er zahlreiche Konzerte und umrahmte viele Gottesdienste. In seiner Zeit als Teil des Kirchenvorstandes in Illschwang trug er aktiv dazu bei, das Leben innerhalb der Gemeinde zu gestalten. Von 1974 bis 2002 hatte er die Position des stellvertretenden Bezirkschorleiters der vereinigten Posaunenchöre im Dekanat Sulzbach-Rosenberg inne und war bis zum vergangenen Jahr zusätzlich Bläserchorleiter der Paulanerkirche.

Der heute 77-Jährige kam 1984 als einer der ersten Vertreter der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) in den Illschwanger Gemeinderat. (pwpt)

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