Ehrungen beim Fischereiverein
Früher gab's mehr Aale in der Vils

Viele Jubilare fanden sich im Bühler Fischerzentrum ein. Vorsitzender Dr. Tim Jüntgen (links) und 2. Vorsitzender Günter Grassler (Fünfter von rechts) dankten den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue. Bild: oe

Amberg-Sulzbach. Wenn ein Verein in einem Jahr 42 Jubilare ehren kann, die ihm schon zwischen 10 und 50 Jahre die Treue halten, dann spricht das für großes Interesse - in diesem Fall am Angelhobby - und für gute Arbeit des Vereins.

Viele Jubilare fanden sich zur Ehrung des Fischereinvereins Amberg im Fischerzentrum Bühl bei Freudenberg ein. Es wurde viel diskutiert: Wie hat sich die Vils in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Welche Fische landeten im Kescher?

Vereinsvorsitzender Tim Jüntgen freute sich sichtlich, viele Ehrungen vornehmen zu können. Der Schulungsraum im Fischerzentrum war voll besetzt und manche schon vergessene Anekdote kam wieder ans Tageslicht. Es habe sich viel verändert in den zurückliegenden Jahrzehnten, meinte ein Jubilar: "Unser Heimatfluss, die Vils, ist wesentlich sauberer geworden." Früher habe es dort mehr Aale gegeben. Prachtstücke mit 70 oder 80 Zentimetern seien keine Seltenheit gewesen.

Jüntgen zeigte eine Fangstatistik von 1967 und bestätigte dies. Fischerfreunde, die länger als 35 Jahre beim Verein sind, erinnerten an das Jahr 1982. Ein Fischsterben in der Vils hat damals den gesamten Fischbestand vom Rosenbach bis Haselmühl ausgelöscht.

Ausgezeichnet10 Jahre: Paul Baier, Jakob Siebert, Michael Rupprecht, Marius Wrebiak, Tobias Neumüller, Hans-Peter Pohl, Bernhard Schwarzer, Michael Sofic, Christian Pohl, Roberto Pongratz, Josef Frankowski, Dieter Habisch, Roland Lingl und Lukas Schildbach;

20 Jahre: Thomas Rieß, Dr. Hans Bernd Schmeller und Christoph Trummer;

25 Jahre: Oswald Jäger, Reinhard Ehbauer, Johann Wendl, Wilfried Ränker, Hermann Rösch und Hans-Juergen Schmeidl;

30 Jahre: Bernd Meindl, Thomas Unterburger, Ingomar Fraas;

35 Jahre: Edmund Kaiser, Gerhard Kohn, Dieter Schlosser, Guenter Schön und Adolf Löffler;

40 Jahre: Christof Braunisch, Vinzenz Schmauser, Peter Rall und Rudolf Dengler;

45 Jahre: Heinz Schwarz und Hans Trepschick;

50 Jahre: Walter Beer, Georg Steinl, Oskar Rubenbauer und Peter Rösl. (oe)
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