Festzug marschiert zwei Stunden durchs Dorf
110 Vereine feiern 125-Jähriges mit der Ebermannsdorfer Feuerwehr

Ebermannsdorf. Ein sehr berührender Gottesdienst in der Bruder-Konrad-Kirche war am Sonntag der Auftakt zum Haupttag des Jubiläums "125 Jahre Feuerwehr Ebermannsdorf". Nach dem feierlichen Einzug des Jubelvereins und seiner Festdamen, der kleinen Festmädchen sowie des Patenvereins Wolfring, füllte sich die Kirche mit allen Funktionären, Vorsitzenden, den Festdamen von 1992 und allen anderen Dorfbewohnern, die das Gotteshaus fasste. Die Floriansjünger übernahmen die Gestaltung der Messe komplett selbst. Die Ebermannsdorfer Festdamen begleiteten ihn mit geübtem mehrstimmigem Gesang und die Ministranten dienten ebenfalls in ihren Feuerwehruniformen. Am frühen Nachmittag füllte sich der große Parkplatz hinter dem Festzelt in Windeseile. Viele Busse brachten noch mehr Feuerwehrleute. Nach dem den insgesamt 110 Vereinen aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Schwandorf sowie aus Amberg ein fantastisches Bild ergab. Viele Zuschauer säumten die Straßen, durch die die vielen Feuerwehrvereine zogen. Dazu gesellten Kapellen, historische Feuerwehrfahrzeugen, Schützen- oder Sportvereine und immer wieder Damen in farbenprächtigen Roben. Hilde Elsner, die Fahnenmutter von 1992, als die Wehr ihr 100-Jähriges feierte, war begeistert vom Fest: "Es gibt so viel Programm und es ist wunderbar organisiert. Sogar das Wetter passt hervorragend." Gut zwei Stunden marschierten die Teilnehmer durch das Dorf, genossen den Applaus der Zuschauer und animierten diese zu frenetischen La-Olas und Gesängen. Bei der Rückkehr zum Festplatz wurden die einzelnen Vereine namentlich angekündigt und mit großem Applaus empfangen. Jeder einzelne, die schwere Fahne schwingende Zugführer wurde begeistert ins Festzelt geklatscht. Frenetisch begrüßten die Gäste schließlich die Jubelwehr, die dann mit mehr als 2000 Gästen noch lange weiter feierte.
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