Großalarm am Autobahn-Parkplatz
Lkw-Tank aufgerissen

Wie sich herausstellte, hatte sich ein Lkw-Fahrer den Tank seines Brummis an einem Bordstein aufgerissen. Bild: gf

Amberg-Sulzbach. In der ersten Alarmmeldung am Montag gegen 7.40 Uhr, hieß es, beim Autobahnrastplatz am Laubenschlag (A 6/nahe Kümmersbruck) sei ein Heizöllaster verunglückt, dessen Ladung auslaufe: Weil zu diesem Zeitpunkt das Ausmaß der Gefahr noch nicht abzuschätzen war, rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus. Die Feuerwehren aus Amberg, Kümmersbruck, Haselmühl und Ebermannsdorf waren ebenso unterwegs wie das THW Amberg, der Gefahrguttrupp des Polizeipräsidiums Oberpfalz und mehrere Streifenbesatzungen. Diese hatten dann aber weniger zu tun als zunächst befürchtet.

Wie sich herausstellte, hatte sich ein Lkw-Fahrer (50) den Tank seines Sattelzugs aufgerissen. Der Mann war auf dem Autobahn-Parkplatz auf die Pkw-Spur ausgewichen, weil die eigentlich für Lkw vorgesehene Ausfahrt von einem Pannen-Laster blockiert war. Dabei hatte der 50-Jährige nicht bedacht, dass die Bordsteine dort so hoch sind, dass durch den Kontakt damit der Tank unten an seinem Brummi aufriss: Etwa 100 Liter Diesel liefen nach Auskunft der Polizei aus - ein geringer Teil davon landete auch in der Kanalisation. Ins Erdreich sei aber nichts gelangt. Der Kanal wurde gespült, Wasserwirtschafts- und Landratsamt wurden eingeschaltet. Der Schaden am Laster wurde auf 1300 Euro geschätzt.
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