Günter Musall und Wilhelm Würfl wieder erfolgreich
Zwei Vilsecker Reservisten marschieren vorne mit

Seit Jahren vertreten sie erfolgreich die Krieger- und Reservistenkameradschaft Vilseck: Günter Musall (links) und Wilhelm Würfl. Bild: er
Vilseck. Zwei Mitglieder der Reservistenkameradschaft Vilseck, Günter Musall und Wilhelm Würfl , vertreten seit vielen Jahren nicht nur ihren Verein, sondern sogar Deutschland bei internationalen Märschen. Beim Marc-Aurel-Marsch und beim Dreiländermarsch haben die beiden auch in diesem Jahr wieder Spitzenplatzierungen erreicht.

Der erste Tag des Marc-Aurel-Marschs führte 40 Kilometer weit und 780 Höhenmeter über die Berge des Leitha Gebirges zum Neusiedler See. Die neue Streckenführung, schlechte Ausschilderung und rätselhaftes Verschwinden von Markierungen ließen dabei gerade die Favoriten in die Pampa laufen. Günter Musall erreichte das Ziel in 4:51 Stunden und wurde Erster in der Eintageswertung. Wilhelm Würfl lief aufgrund der unklaren Streckenführung 4,6 Kilometer mehr als die eigentlichen 40 Kilometer und erreichte den 2. Platz in 5:19 Stunden. Am zweiten Tag marschierte Musall als einziger deutscher Teilnehmer. Die ebenfalls über 40 Kilometer spulte er souverän ab und erreichte nach 5:10 Stunden das Ziel. In der Zweitageswertung erreichte er den 3. Platz.

Am vergangenen Wochenende fuhren der in Vilseck stationierte US-Amerikaner David Broyles und Wilhelm Würfl in den Bayerischen Wald, um dort ihren im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord beim Dreiländermarsch zu verteidigen. Wegen der noch nicht aufgearbeiteten Sturmschäden in Tschechien und Österreich war die Strecke auf 22,8 Kilometer gekürzt. Steile Abstiege und unwegsame Pfade waren damit weggefallen. Dies sollte sich als Nachteil für die Vilsecker Marschteilnehmer herausstellen, da sie in den Vorjahren gerade in schwierigstem Gelände den notwendigen Vorsprung zu einem Sieg herauslaufen konnten.

Bis zum beschwerlichen Auf- und Abstieg zum Dreisessel lagen die RK-Vilseck-Vertreter noch vorn, doch dann folgte eine "Rennstrecke". Zwei jüngere Mitbewerber nutzten ihre Chance und überholten Broyles und Würfl auf den letzten Kilometern. Würfl lief die Strecke in 2:25 Stunden (Schnitt 9,5 km/h). David Broyles erreichte sieben Minuten nach ihm das Ziel. Bei einem Kameradschaftsabend wurden dann alte Freundschaften mit den internationalen Teilnehmern aus Österreich, Ungarn, Polen, Slowakei und Italien aufgefrischt und vertieft.
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