Hilfe für die Ehrenamtlichen
Psychiater schult Laienhelfer der Diakonie

Dr. Walter Scharl (links) bei der Helfer-Schulung im SPZ. Bild: exb

Amberg-Sulzbach. Ehrenamtliche Helfer werden bei der Diakonie immer gebraucht. Für ihren Einsatz werden sie auch regelmäßig geschult: Diesmal informierte Dr. Walter Scharl Laienhelfer des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) der Diakonie Amberg über psychiatrische Krankheitsbilder.

Das Interesse war groß, was laut SPZ-Leiterin Heidi Himmelhuber schon bei der Vorbereitung auf die Schulung klar wurde. Die ehrenamtliche Arbeit mit psychisch Kranken oder Dementen mache allen Helfern viel Freude, werfe aber auch viele Fragen auf. Viele Ehrenamtliche engagieren sich seit Jahren in verschiedenen Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz und in einer Angehörigengruppe. Für psychisch kranke Erwachsene gibt es eine Frühstücksgruppe, einen Englischkurs, Tanzen und kreatives Gestalten sowie Einzel-Betreuung. Dr. Scharl, seit 23 Jahren in Amberg Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, gab im SPZ gern Auskunft - er war während seines Studiums bei einem Sozialpsychiatrischen Dienst in Regensburg selbst Laienhelfer und knüpfte so erste Bande zur Psychiatrie. Er berichtete über Krankheiten, die den Ehrenamtlichen am häufigsten im SPZ begegnen: Depressionen, schizophrene Psychosen und Persönlichkeitsstörungen wie das Borderline-Syndrom.

Neue Helfer gesuchtObwohl im Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ) ein zuverlässiger Stamm an Ehrenamtlichen tätig ist, werden neue Laienhelfer dort immer gebraucht. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und flexibel. Interessierte können sich unter 09621/3 72 40 melden.
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