Im Landkreis soll Netz für Elektrozapfsäulen wachsen
Mehr Ladesäulen

Gemeinsam bemühten sich (von links) Wirtschaftsförderer Harald Herrle, Klimaschutzkoordinatorin Katharina List und Markus Schwaiger von der AOVE um den Förderbescheid. Jetzt konnte Landrat Richard Reisinger (Zweiter von rechts) diesen öffentlich präsentieren. Bild: hfz

Das Netz der Stromtankstellen für E-Autos in der Region soll dichter werden. Schließlich gibt es Bestrebungen mit dem Ziel, die Zahl der Elektrofahrzeuge bis 2025 im Landkreis deutlich zu erhöhen - auch, um verkehrsbedingte CO2-Emissionen spürbar abzusenken.

Voraussetzung dafür ist unter anderem ein breitgefächertes Ladenetz an Elektrozapfsäulen. Dazu ist jetzt ein erster Schritt getan: Mit finanzieller Unterstützung des Bundes wird es im Landkreis ausgebaut. Den Förderbescheid über 24 000 Euro erhielt Landrat Richard Reisinger aus den Händen des Bundestagsabgeordneten Alois Karl. Nun übergab er das Dokument an die Klimaschutzkoordinatorin Katharina List, verbunden mit dem Auftrag, bis Mitte 2017 ein Konzept zu erstellen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Und weiter: "Ziel ist es", laut List, "die Lade-Infrastruktur flächendeckend auszubauen und qualitative Anforderungen wie Barrierefreiheit, gute Sichtbarkeit oder Eintragung in überregionale Ladekarten und -verzeichnisse zu erfüllen." Wichtig ist List, dass "das Konzept kein zahnloser Papiertiger" bleibt. Deshalb sollen sich Elektrofahrer beteiligen, um Erfahrungen aus der Praxis einfließen zu lassen. Gelegenheit dazu werde es bei Infoveranstaltungen und Workshops geben.

Im Sommer hatte die Klimaschutzkoordinatorin gemeinsam mit dem Zentrum für erneuerbare Energien sowie der AOVE den Antrag gestellt. Die Förderung wurde durch das Bundesverkehrsministerium gewährt; der Fördersatz beträgt 80 Prozent; die Gesamtinvestition 30 000 Euro.
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