08.02.2018 - 20:10 Uhr

KAB-Diözesanverband schult Sozialberater Ersthelfer bei Alltags- und sozialen Fragen

Amberg-Sulzbach/Schwarzenfeld. Sie sollen Ersthelfer vor Ort bei Alltags- und sozialen Fragen sein: Zum ersten Info- und Schulungstag für ehrenamtliche Sozialberater sind in Schwarzenfeld 27 Männer und Frauen aus dem ganzen Bistum zusammengekommen. Der Diözesanverband der Katholischen-Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) will seine Ersthelferstruktur im sozialen Bereich flächendeckend ausbauen.

Die KAB hat in Schwarzenfeld Sozialberater geschult. Bild: exb
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Zunächst erläuterte Christa Mösbauer, KAB-Diözesansekretärin, Vorstand und Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, die Aufgaben der ehrenamtlichen Sozialberater: Diese seien Lotsen vor Ort für Informationen und Rat im Arbeits- und Sozialbereich. In KAB-Schulungen werden sie fit gemacht und kennen Anlaufstellen in Gesundheitswesen, Rehabilitation, Rente und Arbeitsrecht. Sie vermitteln Kontakte zur Hilfe zu Selbsthilfe oder zu Widerspruchs-Ausschüssen. Sie helfen kostenlos bei der Alltagsbewältigung und haben ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen. KAB-Rechtsstellenleiter Josef Wismet und Christa Mösbauer organisieren, betreuen und schulen die Sozialberater der KAB. Ziel ist es, in allen KAB-Gruppen, in Pfarreien und Gemeinden einen Sozialberater zu installieren. Gisela Schlögl aus Wernberg-Köblitz berichtete von ihrer ehrenamtlichen Aufgabe im AOK-Direktionsbeirat, Josef Kagerer aus Schwandorf von der Arbeit eines Versichertenberaters. Josef Wismet erläuterte, wie Beratung vor Ort aussehen kann - etwa, wie ein Schwerbehinderten-Antrag gestellt, wie eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung formuliert wird.

Aufgabe für alle, die Nächstenliebe leben wollen

Die KAB lädt alle, die ihre Freizeit sinnvoll verbringen und Nächstenliebe aktiv leben möchten, gern mit Menschen arbeiten und Interesse am Arbeits- und Sozialrecht haben, ein, sich als ehrenamtlicher Sozialberater einzubringen. Angst vor dieser Aufgabe müsse keiner haben: Ein ehrenamtlicher Sozialberater übernimmt keine Rechtsberatung, diese liegt weiter in den hauptamtlichen Händen der KAB-Rechtsstelle. Ansprechpartner sind Christa Mösbauer (0961/3 99 88 00 38) und Josef Wismet (0941/5 97 22 88).(exb)

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