Karl Prusko verbaschiedet
Mit Herzblut beim Blutspendedienst

Einen Blumenstrauß gab's zum Abschied (von links): Gerd Geismann, Ursula Rähr, Karl Prusko, Sabine Bogner und Elfriede Auer. Bild: Hartl

Amberg-Sulzbach. "Ohne Ehrenamtliche läuft gar nichts." BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann betont, dass ein Heer von Mitarbeitern erforderlich ist, um die regelmäßigen Blutspende-Termine in Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Auerbach, Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg, Rieden, Hahnbach, Kümmersbruck, Vilseck, Schnaittenbach, Königstein und Vilseck zu organisieren.

"Unsere Helfer machen das unentgeltlich und in ihrer Freizeit", sagt Geismann. Einer von ihnen hängt seinen Job zum Jahresende, kurz nachdem er seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, an den Nagel. Karl Prusko aus Amberg war nun fast 17 Jahre lang für den Blutspendedienst tätig. Nachdem er 1999 von einem Schlaganfall genesen war, fing er an, ehrenamtlich für das BRK zu arbeiten. Die logistische Unterstützung der Blutspende-Termine in Rieden und Kümmersbruck war seine Hauptaufgabe.

X-Mal fuhr er zwischen den Turnhallen in den beiden Gemeinden und dem BRK-Zentrum am Amberger Amselweg hin und her, um Ausrüstung zu transportieren und aufzubauen. "Er war immer da, wenn man ihn gebraucht hat", sagte stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Sabine Bogner . "Ich hab das gerne gemacht", erklärte Prusko. "Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein." Jetzt ist ein Nachfolger gesucht. Wer das BRK unterstützen will, soll sich in der Geschäftsstelle melden (09621/47 45 0).
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