12.02.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Kreisjugendring und Europäisches Jugendprojekt Oberpfalz beschnuppern sich Ziel: Zusammenarbeit

Was sich momentan weltweit an Veränderungen vollzieht, versteht das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz (EJPO) als Bestätigung seiner Aufgabe: Es jungen Menschen zu ermöglichen, über den Tellerrand zu blicken, um eine eigene, selbstständige Meinung zu gewinnen.

Die Vertreter des Europäisches Jugendprojekts und des Kreisjugendringe loteten Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus (von links): Gerd Müller, Johannes Heimerl, Christiane Regn, Lukas Stollner, Cornelia Bäuml, Martina Spiegler und Hartmut Schendzielorz. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Amberg-Sulzbach. Vertreter des EJPO trafen sich mit dem Vorstand des Kreisjugendrings (KJR), um sich beim persönlichen Kennenlernen über ihre Jugendarbeit auszutauschen. Der KJR-Vorsitzenden Cornelia Bäuml sowie dem gesamten KJR-Vorstand ist es laut Pressemitteilung ein Anliegen, örtliche Jugendvereine zu unterstützen.

Bäuml lobte das Engagement des selbstständigen Vereins EJPO. Zusammen mit Vorstand Lukas Stollner und Geschäftsführerin Martina Spiegler zeigte sie Möglichkeiten auf, wie der KJR den Verein unterstützen kann. Stellvertretende Projektleiterin Christiane Regn wird das Jugendprojekt auf der KJR-Vollversammlung am 6. April vorstellen.

Vorsitzender Hartmut Schendzielorz stellte die Aktivitäten des EJPO vor und informierte über die Projektphase III mit folgenden Themenschwerpunkten: Projektwochen in Anlehnung an das Weimarer Dreieck (Frankreich, Deutschland, Polen), Umsetzung der angedachten Umstrukturierung im EJPO und eine gewünschte intensivere Zusammenarbeit mit dem KJR. Unterstützt wurde er dabei von seinen Stellvertretern in der Projektleitung, Gerd Müller und Christiane Regn, sowie dem Jugendbeauftragten Johannes Heimerl. Die Projektphase III startet heuer mit der Projektwoche vom 3. bis 11. Juni in Usedom, Stettin/Neumark und Berlin. Die Ausschreibung läuft bereits.

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Weitere Informationen und Anmeldung:

www.jugendprojekt-online.de

Die beiden Partner

Kreisjugendring

Der Zusammenschluss von Jugendverbänden und Jugendgruppen im Landkreis unterstützt, berät und ist Ansprechpartner. Jugendverbände können über den KJR Zuschüsse beantragen und Materialien ausleihen. Die Schulung von Jugendleitern ist ein großes Anliegen des KJR. Er bietet zudem Auffrischungen und Infoabende für Ehrenamtliche und Juleica-Inhaber an.

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Weitere Informationen:

www.kjr-as.de

Europäisches Jugendprojekt

Das EJPO wurde von Hartmut Schendzielorz nach einem Kriegsgräbereinsatz auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges an der Maas im Jahr 2000 initiiert. Eigentlich nur als Interessengemeinschaft für drei Jahre vorgesehen, entwickelte sich das EJPO kontinuierlich, mit großer Begeisterung der Teilnehmer sowie großer Unterstützung von vielen Seiten zu einem anerkannten gemeinnützigen Verein mit einem in der Satzung genau definierten Ziel: einen Beitrag zum Frieden und zur internationalen Verständigung zu leisten. Dabei setzt das EJPO auf die Erfahrungen in der Jugendarbeit seines Basispartners, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die jungen Menschen (bis 27 Jahre) sollen sich angesichts der Kriegsgräber und Gedenkstätten der Auswirkungen von Krieg und Gewaltherrschaft bewusst werden. Begegnungen mit der Bevölkerung des Gastlandes sollen Vorurteile abbauen. Dies Projektwochen (jeweils in der ersten Pfingstferien-Woche) bieten auch viel Freizeit, Sport und Erholung.

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