09.03.2018 - 17:46 Uhr

Pendlerströme rund um den Landkreis Amberg-Sulzbach Viel, viel Bewegung drin

Alle reden von der Verkehrsbelastung in den Städten. Für Pendler ist sie eine Notwendigkeit. Tendenz steigend. Allein nach Amberg kommen rund 17 600 Beschäftigte täglich. Und fast 7000 verlassen die Stadt.

Kaffetrinken im Stau. Für die zahlreichen Pendler in der Region leider eine sehr alltägliche Situation.
von Externer BeitragProfil

Amberg-Sulzbach. Flexibilität und Mobilität gewinnen in der heutigen Arbeitswelt weiter an Bedeutung, heißt es in einer Pressemitteilung der Schwandorfer Agentur für Arbeit. "Wer als Arbeitnehmer auch regional mobil ist, erhöht seine Chancen am Arbeitsmarkt", sagte der Leiter der Bezirksagentur, Markus Nitsch.

Nach den jüngsten Ergebnissen der Pendlerstatistik seines Hauses entwickelten sich die Beschäftigtenzahlen leicht ansteigend. Zum Stichtag 30. Juni 2017 wohnten im Landkreis rund 43 200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Vorjahr: 42 560). Der Anteil derjenigen, die in der Region Amberg-Sulzbach wohnen und außerhalb des Kreisgebiets arbeiten, stieg binnen Jahresfrist leicht von 57,3 Prozent auf 57,6 Prozent an. Die Einpendlerquote erhöhte sich von 34,2 Prozent im Vorjahr auf aktuell 35,1 Prozent.

Durchaus großräumig

Von rund 24 900 Auspendlern des Landkreises gingen allein in Amberg 11 700 Frauen und Männer ihrem Broterwerb nach. Der Ballungsraum Nürnberg bildete für gut 3500 Beschäftigte das tägliche Ziel ihrer Arbeit. In den Landkreis Schwandorf fuhren knapp 2400 Arbeitnehmer. Nach Weiden und in den Landkreis Neustadt an der Waldnaab pendelten 1800 Personen. Zu ihren Arbeitsplätzen in den Landkreis kamen 9900 "auswärtige" Arbeitnehmer. Darunter waren fast 3250 Einpendler aus Amberg, annähernd 1 530 aus Weiden und dem Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab, nahezu 1100 aus dem Nachbarlandkreis Schwandorf und rund 1000 aus der Region Bayreuth.

In Amberg wohnten laut Agentur-Statistik zum Stichtag 30. Juni 2017 rund 16 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Vorjahr: 15 850). Dabei stieg der Anteil der Auspendler von 41,4 im Vorjahr auf 41,7 Prozent. Die Einpendlerquote ging geringfügig von 64,8 Prozent im Vorjahr auf aktuell 64,7 Prozent zurück. Die kreisfreie Stadt Amberg übt nach den neuesten Erkenntnissen vor dem Hintergrund der Pendlerstatistik nach wie vor eine bedeutende Anziehungskraft aus. Fast 17 600 Einpendler machten sich täglich auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen in das Stadtgebiet. Rund 11 700 kamen aus dem Landkreis, etwa 2400 aus dem Nachbarlandkreis Schwandorf.

Fast 6900 Auspendler

Andererseits verließen zumeist täglich nahezu 6900 Amberger Auspendler die Stadt auf dem Weg zur Arbeitsstelle. Rund 3200 fuhren in den Landkreis, rund 960 in den Landkreis Schwandorf 620 in den Großraum Nürnberg. Weitere Angaben zu den Daten hat die Bundesagentur für Arbeit in einem Pendlerleratlas zusammengestellt.

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Weitere Informationen:

https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistische-An...

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