Rudolf Leitl ausgezeichnet:
Als Gebietsbetreuer Anwalt der Natur

Gebietsbetreuer Rudi Leitl (Mitte) mit dem Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes, Richard Lehmeier (links), und Landrat Richard Reisinger. Bild: Hollederer

Amberg-Sulzbach. Das Landratsamt nennt sie "unverzichtbare Pfeiler im Naturschutz und die Schnittstelle zwischen Naturschutz und Mensch": Gebietsbetreuer füllten als Ansprechpartner vor Ort mit Engagement und Sachverstand den Naturschutzgedanken mit Leben. Bayernweit gibt es davon 42. Für das Amberg-Sulzbacher Land zuständig ist Rudolf Leitl , der jetzt erneut als Gebietsbetreuer ausgezeichnet wurde. Er übernimmt als Gebietsbetreuer für das Fledermaushaus in Hohenburg und die Natura-2000-Gebiete im Landkreis sowie in der Stadt Amberg die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung rund um die Große Hufeisennase. Daneben ist er mit der Erfassung und Betreuung der Fledermaus-Winterquartiere im Landkreis beauftragt.

"Im Moment bereiten wir Hilfsmaßnahmen für die letzten bekannten Haselmäuse im Raum Auerbach und darum herum vor, zudem stehen die Fledermauskasten-Kontrollen im Stadtgebiet Amberg an und dann dreht sich im Hintergrund natürlich ständig alles um die wertvolle Kolonie der Großen Hufeisennase in Hohenburg", berichtete Leitl über seine Arbeit.

Rückendeckung bekommt er dabei von Landrat Richard Reisinger , dem Vorsitzenden des Landschaftspflegeverbandes als Träger der Gebietsbetreuung in Amberg und im Landkreis. "Durch die Tätigkeit unseres Gebietsbetreuers setzen wir beim Naturschutz auf Überzeugungsarbeit vor Ort und begeistern andere Menschen für ihre Umwelt", sagte Reisinger.
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