20.09.2017 - 13:52 Uhr
Oberpfalz

Saison im Wald zwischen Amberg und Schwandorf hat begonnen Herbst treibt die Schwammerl aus dem Boden

Amberg/Schwandorf. Sagen wir es mit Worten des oberpfälzischen Autors Eugen Oker: "Sowas schöin's mou ma soucha". Nach Wochen der oftmals vergeblichen Fahndung hat der eben begonnene Herbst die Pilze in den Wäldern zwischen Amberg und Schwandorf aus dem Waldboden getrieben.

Fünf auf einen Streich: Nur eine der Steinpilzkappen spitzte aus dem Waldboden. Erst als das Moos sorgfältig entfernt war, kam die ganze Familie zum Vorschein. Eine Laune der Natur, passend zum Auftakt der Schwammerlsaison. Bild: hou
von Autor HOUProfil

Manche, die schon seit Jahrzehnten auf die Schwammerlpirsch gehen, waren bisher von ihren Waldspaziergängen eher verdrossen heimgekehrt. Ein paar Pfifferlinge, da und dort Rotkappen oder ein Birkenpilz. Keine großartigen Funde, oft nicht ausreichend für eine Mahlzeit.

"Abwarten" hatten Spezialisten geraten. Und man erinnerte sich, dass im Vorjahr die Pilzernte auch erst so richtig im September begann. Genauer gesagt: In der Mitte dieses Monats und dann bis in den Oktober hinein dauernd. Der "Patrouillengang" vom zurückliegenden Wochenende war eher von Skepsis begleitet, Doch dann zeigte sich: Plötzlich spitzt der Fliegenpilz aus dem Boden. Wo er wächst, ist der Steinpilz nicht weit. Natürlich noch keine Prachtexemplare. Aber fest und momentan noch weitgehend ohne Wurm. Im Forst entwickelt sich eine Art herbstliches Farbenspiel: Pilze der verschiedensten Sorten kommen aus dem Boden. Mit braunen, grauen, weißen und purpurnen Hüten. Dazu die Rotkappen und das Gelb der Pfifferlinge. Das dürfte in den nächsten Tagen noch viel intensiver werden.

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