Sturm-Bilanz gleich null
Landkreis bleibt von Friederike verschont

Während das Sturmtief Friedericke in Teilen Deutschlands, wie zum Beispiel in Brandenburg (Foto), regelrecht wütete, kam Amberg-Sulzbach ohne Schaden davon. (Foto: Patrick Pleul/dpa)

„Nichts. Gar nichts wurde uns gemeldet“, antwortet Manuel Büttner, Schichtführer bei der Integrierten Leitstelle in Amberg auf die Frage nach der Schadens-Bilanz am Tag nach dem Sturmtief „Friederike“.

„Wir sind zum Glück verschont geblieben. Im ganzen Leitstellen-Gebiet wurde uns drei umgeknickte Bäume gemeldet.“ Aber das könne auch an Tagen ohne Sturmwarnung vorkommen.

Kreisbrandrat Fredi Weiß bestätigte diese Aussage: „Uns liegt keine Alarmierung wegen des Sturms vor. Möglich ist es schon, dass ein paar Äste von der Straße weggeräumt wurden, oder es kleinere Vorfälle gab, aber das regeln oft die Bürger selber oder die Feuerwehren in den Ortschaften.“ Im Gegensatz zu anderen Teilen Deutschlands sei der Raum Amberg-Sulzbach sehr gut davongekommen. Weiß sagt: „Ich bin froh drum. Solche Einsätze können lebensgefährlich sein.“

Das Polizeipräsidium Oberpfalz meldet nur zwei kleinere Vorfälle für Amberg. Demnach wurden ein Metalldach teilweise abgedeckt und ein parkendes Fahrzeug durch eine herumfliegende Werbetafel beschädigt. Glücklicherweise habe es keine Verletzten gegeben, bilanziert die Polizei.
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