25.03.2018 - 16:20 Uhr

Teile von "Die fünf Freunde" im Landkreis gedreht Film-Crew in der Höhle ohne Namen

Wer kennt sie nicht: George, Julian, Dick, Anne und ihr treuer Hund Timmy - zusammen sind sie "die fünf Freunde". Teile des neuesten Kinofilms wurden im Landkreis Amberg-Sulzbach gedreht.

Die fünf Freunde Julian, George, Dick, Anne und Timmy, der Hund, (von links) sind beim Dreh des neuen Films auch im Landkreis Amberg-Sulzbach unterwegs. Bild: Marc Reimann/Constantin Film
von Redaktion OnetzProfil

Auerbach. Seit Jahrzehnten begeistern die fünf Freunde Jung und Alt gleichermaßen mit ihren Abenteuergeschichten. Ob Schmuggler, Juwelendiebe oder eine Entführung, die fünf Freunde sind immer zur Stelle und kein Rätsel ist ihnen zu schwer. Nach vier erfolgreichen Realverfilmungen kam am 15. März mit "Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier" Nummer fünf in die deutschen Kinos. Teile des Films sind auch im Landkreis Amberg-Sulzbach, genauer gesagt in der Nähe von Auerbach, gedreht worden.

Die Kinder machen sich auf, ein verschollenes Dinosaurierskelett zu finden, aber ein Bösewicht ist ihnen schon auf den Fersen. Als sie versehentlich in eine Felsspalte fallen, landen sie in einer Höhle. Die Höhle ohne Namen liegt mitten in der Ortschaft Steinamwasser und gehört den dortigen Wirtsleuten. "Früher war es ein Bierkeller", verrät Gertraud Götz, die zusammen mit ihrem Mann das Gasthaus betreibt. Das Ehepaar bietet zwar keine Führungen an, Besucher können die Höhle aber mit der Erlaubnis der Besitzer auf eigene Verantwortung betreten. "Die Filmcrew ist auf uns zugekommen und hat gefragt, ob sie in der Höhle drehen darf." Die Höhle sei im vorderen Teil groß und breit genug, um ohne Probleme aufrecht darin zu gehen. Erst weiter hinten verengen sich die Gänge, bis Besucher kriechen müssen.

"Der Film spielt in der großen Halle vorne am Eingang", sagt die Wirtin. Von den Schauspielern und den Dreharbeiten hätte sie während der drei Tage aber nicht viel mitbekommen. Das Team hätte nicht vor Ort, sondern in Königstein gewohnt, zudem gab es für Außenstehende feste Regeln. "Während der Dreharbeiten durften wir die Höhle nicht betreten", erzählt Götz. Eines ist aber nicht verborgen geblieben: "Sie haben für eine Woche einen großen Dinosaurier in die Höhle eingebaut."

Auch von der Steinernen Stadt, die ebenfalls in der Nähe von Auerbach liegt, sieht man Ausschnitte im Film. Dabei handelt es sich um eine eindrucksvolle Felsformation, die durch ihre Anordnung den Eindruck einer Stadt erweckt. "Insgesamt haben wir drei Tage in der Höhle ohne Namen gedreht. Die Höhle sowie die Steinerne Stadt waren sehr beeindruckend", erzählt Regisseur Mike Marzuk. "Was ich immer schön finde ist, wenn die Leute freundlich und offen sind. Das war auch meistens der Fall."

Auf die Frage, wie das Drehteam denn die Umgebung fand, antwortet Marzuk, der auch das Drehbuch schrieb: "Das, was ich gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Wir haben an einem Tag das Freibad in Königstein besucht und den Ausflug sehr genossen." Er ziehe den Landkreis sogar als mögliches Urlaubsziel in Erwägung.

Drei Fragen an Regisseur Mike Marzuk

Mike Marzuk , Regisseur des Films "Fünf Freunde und das Tal des Dinosaurier", beantwortet ein paar Fragen zur Wahl des Drehorts .

Wie sind Sie auf die Höhle ohne Namen bzw. auf Steinamwasser als Drehort gekommen?

Unser Location Scout hat sich bei den Leuten in der Umgebung nach Höhlen umgehört. Da wurde uns die Höhle ohne Namen genannt - wir haben sie daraufhin angeschaut und sie war perfekt.

Warum haben Sie genau diesen Drehort ausgewählt?

Normalerweise sind die Höhlen, in denen wir bisher gedreht haben, sehr, sehr schwer zugänglich. Diese Höhle nicht. Trotzdem ist es natürlich immer eine Herausforderung an einem solchen Ort zu drehen. Es ist kalt, glatt und dunkel. Das muss erst einmal soweit hergerichtet werden, dass wir da drinnen sicher sind. Ein Helm ist da Pflicht.

Wie viele Szenen wurden dort gedreht und wie viele sieht man davon im Film?

Wir haben in der Höhle unser teuerstes Requisit gebaut, ein Dinosaurierskelett. Es war neun Meter lang und vier Meter hoch. Die Kinder finden das Skelett in der Höhle und überwältigten den Bösewicht. Das sind sicher zwei Höhenpunkte im Film. (pjeh)

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