27.01.2017 - 11:44 Uhr
Oberpfalz

Wechsel im ärztlichen Kreisverband: Fortbildung unter neuer Regie

Amberg-Sulzbach. Nach der Berufsordnung hat jeder Arzt die Pflicht zur Fortbildung: Sie ist ein Schlüsselfaktor bei der Qualitätsverbesserung. Der ärztliche Kreisverband organisiert Fortbildungen in eigener Regie. Er ist die Berufsvertretung aller Mediziner, die in Amberg und im Landkreis arbeiten oder wohnen.

Dr. Jens Trögner (links) ist als neuer Fortbildungsreferent des ärztlichen Kreisverbands Nachfolger von Prof. Dr. Volker Groß (rechts). Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat er die Aufgabe, die beruflichen Belange der Ärzte wahrzunehmen, ihre Fort- und Weiterbildung zu fördern sowie bei der Überwachung der Erfüllung ihrer Berufspflichten und in der öffentlichen Gesundheitspflege mitzuwirken. Der Verband hat derzeit rund 750 Mitglieder. Vorsitzender ist seit November 2016 Dr. Martin Pöllath, niedergelassener Chirurg in Sulzbach-Rosenberg. Hier logiert auch die Geschäftsstelle, in der Rosenberger Straße 17 (jeden Mittwoch, 8 bis 16 Uhr geöffnet).

Fortbildungsveranstaltungen des Kreisverbands finden das ganze Jahr über abwechselnd im Klinikum Amberg und in den Landkreis-Krankenhäusern Sulzbach-Rosenberg und Auerbach statt. Dr. Jens Trögner, seit 1. Januar Chefarzt der neu gegründeten Medizinischen Klinik III - Geriatrie und Frührehabilitation des Klinikums St. Marien Amberg, hat die Nachfolge des langjährigen Fortbildungsreferenten Prof. Dr. Volker Groß, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Klinikums, angetreten.

Hintergrund

Das Programm für 2017 ist auf der Internetseite des Kreisverbands (www.aekv-as.de) unter dem Menüpunkt Fortbildungen zu sehen. Ein breites Themen-Spektrum ist geplant. So können sich die Ärzte über neue Erkenntnisse aus der Chirurgie, der Palliativmedizin oder der Kardiologie informieren. Darüber hinaus gibt es Qualitätszirkel für Alters- und Krebskrankheiten. Den Medizinern stehen zusätzlich viele andere regionale und überregionale Fortbildungsangebote wie Kongresse von Verbänden und Fachgesellschaften zur Verfügung. Die dabei erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten würden in die ärztliche Tätigkeit einfließen und kämen so den Patienten zugute, betont der ärztliche Kreisverband.

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