Zwei Tage spenden-Klingel geputzt
Berufsschüler engagieren sich für gestrandete Tiere

Amberg. So wie Katzen und Hunde oftmals zur Familie gehören, so ist es inzwischen auch Kleintieren wie Kaninchen und Meerschweinchen unfreiwillig gelungen, sich gezwungenermaßen einen Platz im Amberger Tierheim zu erobern. Die Einrichtung ist inzwischen eine Anlaufstelle für viele und verschiedenste Tiere, die von Privatleuten gebracht oder von Behörden beschlagnahmt worden sind. Viele davon sind von massiven Misshandlungen oder grober Vernachlässigung gezeichnet. Unter dem Motto: "Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke" hat sich die Einzelhandels- und Verkäuferklasse 10c des Beruflichen Schulzentrums zum Ziel gesetzt, für diese Tiere Spenden etwas zu tun. In einer zweitägigen Aktion sammelten die angehenden Verkäufer und Einzelhändler des ersten Lehrjahres Sachspenden im Wert von über 150 Euro (linkes Foto) und zusätzlich einen Geldbetrag von 355 Euro (rechtes Foto) innerhalb der gesamten Schulfamilie. Schulleiter Martin Wurdack würdigte dieses besondere Engagement der Schüler und war sichtlich Stolz auf diesen "großartigen Projekterfolg". Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer und Projektleiter Niels John übergaben die Auszubildenden die zahlreichen Spenden an Ingrid Mallmann als Vertreterin des Vorstandes des Tierschutzvereins als Träger der Auffangstation für gestrandete Tiere aus dem ganzen Landkreis. Bilder: hfz (2)

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