03.09.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Drei Bauern öffnen für interessierte Landwirte ihren Hof Neue Wege über Direktvermarktung

Amberg-Sulzbach . 15 Landwirte beteiligten sich an der Lehrfahrt Mutterkuhhaltung und Ökolegehennen. Organisiert hatte sie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung. Besichtigt wurden drei Betriebe.

von Externer BeitragProfil

So ging es zum Hof von Familie Kohl in Blechhof. In den vergangenen fünf Jahren wurde der kleine Milchviehbetrieb komplett umgestellt. Im Nebenerwerb werden heute 50 Hektar bewirtschaftet und rund 30 Mutterkühe, 45 Bullen und 15 Strauße gehalten. Die neuen Gebäude wurden überwiegend in Eigenleistung errichtet, der gesamte Milchviehbestand verkauft und dafür aus einer großen Mutterkuhherde ein wertvoller Zuchttierbestand aus hornlosem Fleckvieh erworben. Der Betrieb wird nach und nach einsteigen auf Direktvermarktung von Rind- und Straußenfleisch sowie Straußeneiern. umgestellt. Klaus Hofmann aus Schmidtstadt bewirtschaftet bereits seit 25 Jahren einen Mutterkuhbetrieb mit derzeit 100 Hektar nach den Regeln des Ökolandbaus. Es werden 25 Mutterkühe gehalten. Im Sommer sind diese auf der Weide. Im Winter steht ein moderner Stall zur Verfügung. Hofmann ist auch Metzger, schlachtet jährlich etwa 100 Tiere und vermarktet selbst.

Auch bei Harald Pilhofer (Büchelberg) verließen vor 15 Jahren 60 Milchkühe den Laufstall. Heute sind dort 6000 Legehennen. Mit dem Neubau einer zweiten Einheit werden 12 000 gehalten und mit überwiegend eigenerzeugtem Futter aus dem Biobetrieb gefüttert. Täglich gelangen 11 000 Eier per Direktvermarktung in den Raum Nürnberg.

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