Das Wetter im Landkreis Schwandorf
Böhmisches Nebellotto und Schnee zum 4. Advent?

Andy Neumaier
Freizeit
Kreis Schwandorf
15.12.2016
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Der himmlische Wetterapostel Petrus erweist sich derzeit als Meister der Unterhaltungskunst, und macht es auf Weihnachten zu weiterhin spannend. Trotz der allmählich ja mit großen Schritten nahenden Feiertage bleiben noch viele Fragezeichen über dem Festwetter, denn gerade jetzt zum vierten Advent könnte eine schwache Front tatsächlich auch etwas Schnee in die Oberpfalz bringen.

Ob wir diesen dann bis Weihnachten „retten“ und konservieren müssen, oder ob ab 23. vielleicht nochmal ein kleines Wettersystem gegen die Kälte von Hoch Wolfgang anrennt, das bleibt wohl bis zuletzt ungeklärt. Von daher heißt die Devise weiterhin: Kältehoch gehen atlantische Warmluftfronten – es sieht für weiße Weihnachten nicht allzu gut aus, aber eben auch nicht chancenlos. Mehr dazu dann am Montag zum Nachhören im OWetter auf www.onetz.de. Einfach mal reinhören.

Böhmischer Wind und Nebellotto

Am Freitag gibt es örtlich länger Nebel oder Hochnebel, vor allem in der Nähe des Grenzkamms. Hier drückt zusätzlich aus dem böhmischen Becken der Nebel immer wieder mal über die Grenze. Ansonsten stehen aber auch die Chancen auf Sonne im Tagesverlauf recht gut, aber im kalten Böhmerwind wird es nach frostiger Nacht trotzdem kaum wärmer als -2 Grad in Schönsee, 0 in Schwarzhofen und +2 in Burglengenfeld. In der Nacht zu Samstag droht bei längerem Aufklaren teilweise mäßiger Frost bis -8 Grad, dann bildet sich aber nur stellenweise neuer Nebel.

Der Samstag ist dann der Tag mit den besten Sonnenchancen, Nebel und Hochnebel sollten sich zurück halten, beziehungsweise, wenn vorhanden, dann recht flott auflösen. Bei den Temperaturen tut sich allerdings trotz längeren Sonnenscheins nicht viel, und oft bleiben wir leicht im Dauerfrost mit -2 Grad in Oberviechtach, 0 in Wernberg- Köblitz und 2 in der Schwandorfer City. Auch in der Nacht zu Sonntag wird´s bei -4 bis -8 Grad wieder recht zapfig.

Etwas Neuschnee und Glättegefahr zum 4. Advent

Am 4. Advent kommt dann etwas Bewegung ins festgefahrene Kältehoch. Nach teils nebligem, teils aber auch noch sonnigem Beginn ziehen ab Mittag dichte Wolken aus Franken heran, und im Laufe des Nachmittags und Abends fällt dann auch etwas Schnee. Dieser hält dann auch über Nacht noch zeitweise an, und bis Montagfrüh sind oberhalb von etwa 400m zwischen 1 und 4cm Neuschnee durchaus im Bereich des Möglichen. Ein kleiner Winterhauch also bei Höchstwerten zuvor von 0 Grad in Neunburg vorm Wald, 1 in Pfreimd und +2 in Wackersdorf. In der Nacht zu Montag muss bei leichtem Frost dann häufig mit rutschigen Straßen gerechnet werden.

Erst ruhig, dann Hop oder Top

Von Montag bis Donnerstag herrscht dann wieder ruhiges Hochdruckwetter, teils mit längerem Nebel, teils auch mit Sonne. Je nach dem bekommen wir tagsüber -3 bis +3 Grad, die Nächte sind wieder sehr frostig. Entscheidend für ein weißes Fest wird dann wohl sein, wieviel Schnee sich vom Sonntag halten kann, und ob eine Wetterfront am Freitag dann eher nochmal Schnee, oder mit milderer Luft doch schon Regen bringt. Da entscheiden 1 bis 2 Grad in der Prognose über Hop oder Top- aus heutiger Sicht nach wie vor unmöglich. Der Heilige Abend und die Feiertage selbst bleiben nämlich wahrscheinlich trocken und wieder ruhig mit Nebellotto, und was am 23. an Schnee liegt, das dürfte auch über die Feiertage halten.

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