12.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Mariensingen in Maria Loreto "Hier bin ich Gottesmutter"

Vier Musik- und Gesangsgruppen aus dem Stiftland begeistern die vielen Zuhörer, die größtenteils aus der Region kommen. Im Mittelpunkt des 60-minütigen Konzerts: Die Marienverehrung.

Immer wieder ein Erlebnis, das Volksmusikalische Mariensingen in der Wallfahrtskirche Heilig-Geist in Maria Loreto.
von Josef RosnerProfil

Waldsassen/Maria Loreto/CZ. Ein Erlebnis für Besucher und Mitwirkende war das Mariensingen in der Heilig-Geist-Kirche der Wallfahrtsstätte Maria Loreto. Ulrika Hart, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Maria Loreto, stellte zu Beginn die beteiligten Musik- und Gesangsgruppen vor. Dank galt dem Neualbenreuther Zwio, mit Monika Kunz und Franz Danhauser. Beide hatten die Mit-Interpreten engagiert. Eine Seniorengruppe aus Winklarn war mit einem Bus zum Wallfahrtsort gekommen. Neualbenreuths Altbürgermeister Albert Köstler bereicherte das Programm mit meditativen Texten.

Den musikalischen Auftakt bestritt das Neualbenreuther Zwio mit "Hier bin ich, Gottesmutter ...", ehe die Oberpfälzer Grenzgangmusik mit einem Landler einen ersten instrumentalen Akzent setzte. Ihren ersten großen öffentlichen Auftritt hatte "Sorelle" - Angela Kohl, Regina Rosner und Gertraud Gradl. Die drei Schwestern zeigten mit dem Stück "Wenn ich ein Glöcklein wär ..." ihr gesangliches Potenzial auf. Den ersten Teil des Konzerts beendete das fünfköpfige Ensemble des Akkordeonorchesters Waldsassen unter Leitung Christa Polata mit dem Stück "Adagietto". Altbürgermeister Albert Köstler gab in seiner ersten Lesung einige Gedanken zur Gottesmutter preis, ehe das Trio "Sorelle" in ihrem zweiten Auftritt "Sancta Maria" besang. Anschließend erklang "Ave verum corpus" von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt vom Akkordeonensemble. "Der güldne Rosenkranz", interpretiert vom Neualbenreuther Zwio und "Ave Maria" von der Grenzgangmusik rundeten den zweiten Teil ab. Noch ein letztes Mal traten die vier Gruppen für jeweils zwei Beiträge an, ehe mit dem gemeinsam gesungenen und musizierten Schlusslied "Auf Kinsberges Höhen" das Mariensingen endete. Das Lied beschreibt, wie die Gottesmutter Maria auf das umliegende Land blickt und dabei die Fluren, den Wald und die Menschen segnet.

In dem Lied wird weiter von Sorgen und Nöten der Zeit erzählt. Aber auch davon, dass "... drei Glocken die Botschaft hinaustragen, das Lied von Loreto, von Nazareths Haus". Mit viel Beifall honorierten die Besucher die Vorführungen der Sänger und Musikanten. Der eingegangene Spendenerlös kommt Maria Loreto zugute.

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