08.09.2017 - 20:02 Uhr
Oberpfalz

Kultusminister Ludwig Spänle zu Gast in Großbüchlberg Berufliche Bildung so durchlässig wie noch nie

"Es gibt keine Sackgasse in unserem Bildungswesen. Unsere duale Ausbildung bietet viele Möglichkeiten, die alle Schritte offen lässt." Das sagt am Freitagnachmittag in der "Petersklause" einer, der es wissen muss.

Einen Blick von der Terrasse der „Petersklause“ gab es auf das benachbarte Mitterteich. Mit dabei waren (von links) Wirt Gerhard Lang mit Sohn Felix, stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler, Bürgermeister Roland Grillmeier, Wirtin Martina Lang, Kultusminister Ludwig Spänle, MdB Albert Rupprecht und Seniorchef Gerhard Lang.
von Josef RosnerProfil

Großbüchlberg. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle stellte sich einem erlauchten Kreis von Vertretern von Schulen, Firmen und Behörden einer Diskussion über das Bildungswesen. Bürgermeister Roland Grillmeier nutzte die Gunst der Stunde, um den Gast gleich zur Einweihung der "neuen Grundschule" in zwei Jahren einzuladen, nachdem Spaenle beim Spatenstich am Donnerstag verhindert war.

MdB Albert Rupprecht, auf dessen Vermittlung der Besuch zustande kam, machte deutlich, dass die berufliche Bildung in der Region ein Kernthema ist. Rupprecht, der auch bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion in Berlin ist, machte deutlich, dass Bildung nicht an Landesgrenzen halt macht, sondern durchaus ein bundespolitisches Thema ist. Rupprecht wünschte sich, dass nach der Bundestagswahl mehr Gelder für den Ausbau der beruflichen Bildung zur Verfügung gestellt werden.

Die Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) seien Schulen des sozialen Aufstiegs, sagte Spaenle. Der Kultusminister meinte, dass den Absolventen der beruflichen Schulen alle Türen für die Weiterbildung offen stünden. Gerade die duale Ausbildung bietet ungeahnte Möglichkeiten für den persönlichen Aufstieg. Als Paradebeispiel, was möglich sei, bezeichnete er die Nördliche Oberpfalz mit der OTH in Weiden/Amberg.

Spaenle meinte: "Wir müssen den Menschen den Weg zum beruflichen Aufstieg zeigen. In der dualen Ausbildung mit all ihren Möglichkeiten liegt die Chance, in der Heimat zu bleiben und dennoch zu studieren. Noch nie war die berufliche Bildung so durchlässig wie jetzt, jeder hat seine Möglichkeiten." Im Anschluss stellte sich der Minister den Fragen seiner Zuhörer (Bericht folgt).

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