Verdi traf sich zum Schlachtschüsselessen in Hermannsreuth
Wahltag – und alles erledigt?

Immer noch ein Erlebnis sind die musikalischen Auftritte von Alois Lippert (sitzend). Der fast 90-Jährige bereicherte das Treffen in Hermannsreuth mit seiner Quetschn. DGB-Kreisvorsitzender Klaus Schuster, Verdi-Vorsitzender Fritz Rüth, Manfred Haberzeth und Hans Reger (von links) erläuterten die politische Lage nach der Bundestagswahl. Bild: jr

Hermannsreuth. Traditionell laden im Herbst der Verdi-Ortsverein Stiftland und die Senioren zum Dialog über wichtige gesellschaftspolitische Entwicklungen in die Grenzgemeinde Hermannsreuth ein. Beim Schlachtschüsselessen hatte Vorsitzender Fritz Rüth diesmal die Bundestagswahlen auf die Tagesordnung gesetzt. Und wie nicht anders zu erwarten, gab es dazu lebhafte Diskussionen.

Nach einer kurzen Analyse der Ergebnisse ging es besonders um die Frage, wie die Regierungsbildung verlaufen werde und welche Schwerpunkte gesetzt würden. Antworten gaben dazu DGB-Kreisvorsitzender Klaus Schuster und Manfred Haberzeth, Verdi-Sprecher der Senioren in der Oberpfalz. Dabei spielten besonders die Anforderungen der Gewerkschaften zu Fragen der Gesundheitsversorgung, der Absicherung im Alter, der Gestaltung der Arbeitsbedingungen und auch der Moral in Regierung und Arbeitswelt eine gewichtige Rolle. Die Diskutanten waren sich einig: Jetzt beginnt erst die Auseinandersetzung um all diese Felder. Die demokratische Gesellschaftsordnung gebe die Möglichkeit sich einzubringen. Das gelte auch besonders für die Arbeitswelt.

Musikalisch umrahmte Alois Lippert mit seiner Quetschn die Veranstaltung. Der fast 90-jährige Gewerkschafter brachte Lebensweisen in seinen Liedern treffend zum Ausdruck.
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