Schützten des 1898 Thumsenreuth starten in neue Saison
Nervosität ein Gegner

Die Mannschaft kämpfte um jeden Ring: Neuling Thomas Glaser, Bernhard Stock, Mannschaftsführer Karl Greger, Trainer Wolfgang Schraml, Sonja Weiß und Lukas Spachtholz (von links). Bild: att
Freizeit
Krummennaab
12.10.2017
66
0

Etwas holprig starten die Luftpistolenschützen von 1898 Thumsenreuth in die neue Saison der 2. Bundesliga Süd. Im ersten Wettkampf treten sie gegen die Schwaben von den Singoldschützen aus Großaitingen an. Doch trotz großer Wettkampferfahrung werden manche unruhig.

Thumsenreuth. So auch Sonja Weiß, die auf Platz eins mit großer Nervosität startete. Das schlug sich auch in den Ergebnissen nieder. Erst in der vierten Serie von 94 Ringen fing sie sich wieder. Ihr Gesamtergebnis von 366 Ringen reichte aber nicht gegen 368 Ringe ihres Gegners.

Lukas Spachtholz hatte seinen Kontrahenten vom ersten Schuss an im Griff. Er überzeugte mit 372:363 Ringen. Auch Mannschaftsführer Karl Greger ließ von Anfang an keinen Ring aus. Doch in der letzten Serie stürzte er ab (84 Ringe) und konnte seinen Punkt gerade noch mit 362:361 Ringen retten. Für Bernhard Stock wurde der Wettkampf zu einem bösen Traum: Sein erster Schuss wurde nicht aufgezeigt und er monierte einen Fehler in der Anlage. Daraufhin wurde seine Elektronik neu gestartet und er bekam fünf Minuten Nachschießzeit.

Nach dem letzten Schuss wurde die Anlage überprüft und es wurde ein Einschlag auf dem Rahmen der Anzeige festgestellt. Somit war sein erster Schuss ein Rahmentreffer. Ihm wurden daher 10 Ringe abgezogen und gleichzeitig eine Strafe von zwei Ringen verhängt. Somit verlor er mit 351:364 Ringen. Neuling Thomas Glaser erkämpfte konstant 358 Ringe, die gegen 369 Ringe seines Gegners aber nicht reichten. Mit 2:3 gingen die Mannschaftspunkte nach Schwaben. Der zweite Wettkampf des Tages ging mit Spannung gegen die Gastgeber der HSG Erlangen über die Bühne: Sonja Weiß kämpfte um jeden Ring gegen Matthias Nolte und war mit ihm fast gleich auf. Die dritte Serie mit 91 Ringen wollte ihr einfach nicht gelingen, was ihr Gegner nutzte und schließlich mit 379:376 Ringen gewann.

Souverän begann Lukas Spachtholz gegen Hans Wagner. Doch auch er hatte in der dritten Serie einen Durchhänger (87 R.) und konnte gerade noch mit einer 94er Abschlussserie und 373 Ringen im Ergebnis ein Stechen erzwingen. Ruhig und präzise legte er eine glatte Zehn vor. Wagner konterte mit einer Acht. Somit entschied er den Punkt für sich.

Der Gegner von Karl Greger machte es ihm leicht. Er streute seine Treffer auf der Scheibe und landete bei 344 Ringen - während Greger mit 364 Ringen locker gewann. Bernhard Stock sorgte wieder für besondere Aufregung. Nach der ersten Serie von 95 Ringen führte er mit Abstand. Doch in den weiteren Serien ließ er deutlich nach (86, 89, 83) und musste mit 353 Ringen ins Stechen gegen den Erlanger Ersatzschützen Christian Werner. Ihm gelang zwar eine Zehn - doch da er im vorgegebenen Zeitfenster einen Trockenschuss abgab, wurde er mit zwei Ringen Abzug bestraft. Dennoch holte er den Punkt, da Werner eine Sieben traf.

Thomas Glaser erzielte in seinem zweiten Bundesligakampf 359 Ringe (gegen 347 Ringe) und holte den vierten Punkt für Thumsenreuth. Sein Gegner hatte einen Schuss in den Hallenboden gesetzt. Die Thumsenreuther Luftpistolenschützen kehrten mit einer ausgeglichenen Bilanz nach Hause. Spannung ist daher für den Heimkampf im Schützenhaus Thumsenreuth am Sonntag, 22. Oktober, ab 11 Uhr angesagt. Die Zuschauer können bei freiem Eintritt die Wettkämpfe gegen Rettenbach, Fürth und Grund verfolgen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.