Tragende Säulen

Bildunterschrift: Landrat Lippert, KBR Andreas Wührl, KBI Stefan Gleißner und KBM Herbert Thurm mit den Bürgermeistern Uli Roth und Werner Prucker ehren die Kameraden der Feuerwehren Krummennaab, Thumsenreuth, Röthenbach, Reuth und Premenreuth Bild: att
Freizeit
Krummennaab
24.10.2017
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Landrat Wolfgang Lippert und die Feuerwehrführung des Landkreises hatten 15 Kameraden aus Krummennaab, Thumsenreuth, Premenreuth, Reuth und Röthenbach ins Schützenhaus Thumsenreuth eingeladen. Der Grund: 25 und 40 Jahre aktiver Dienst.

Thumsenreuth. . Bürgermeister Uli Roth brachte seine Wertschätzung für die ehrenamtliche Tätigkeit der Kameraden zum Ausdruck. Die Gemeinde könne mit der Finanzierung der Ausrüstung nur einen Grundstein legen. Die Arbeit der Feuerwehren sei jedoch unbezahlbar und unersetzlich.

Landrat Lippert selbst mahnte an, dass eine Feuerwehr nicht mit anderen Vereinen vergleichbar sei. Er wies insbesondere auf die psychischen Nachwirkungen von Einsätzen hin und dankte für die Bereitschaft. Außerdem komme besonders in kleineren Ortschaften den Feuerwehren eine tragende gesellschaftspolitische Funktion zu, beispielsweise bei der Organisation von Festen. Lippert äußerte den Wunsch, sich nicht auf getaner Arbeit auszuruhen, sondern sich immer weiterzubilden und das Wissen im Rahmen der Jugendarbeit weiterzugeben.

Anschließend überreichten der Landrat sowie Kreisbrandrat Andreas Wührl, Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner und Kreisbrandmeister Herbert Thurm die Ehrenurkunden und Abzeichen. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden geehrt: Matthias Reul (Feuerwehr Krummennaab), Mario Kappauf (Thumsenreuth), Mario Senftleben, Benjamin Bächer und Matthias Zahn (Premenreuth), Adolf Self (Röthenbach) sowie Andre Dietl und Helmut Käß (Reuth). Auf stolze 40 Jahre aktiven Dienst blicken: Hubert Bannert, Norbert Hederer, Willibald Weidner, Walter Wenning, Horst Peraus und Martin Panzer (Thumsenreuth) sowie Johann Zeitler (Reuth).

Kreisbrandrat Wührl gratulierte den Geehrten. Sein Dank galt insbesondere den Frauen der Feuerwehrmänner für die entgegengebrachte Geduld und das Verständnis für das oftmals zeitraubende Ehrenamt. Den Geehrten stellte er in Aussicht, dass sie aufgrund der Neuerung, bis zum 65. Geburtstag aktiven Dienst verrichten zu können und in zehn Jahren auch für die neu geschaffene 50-jahre-Ehrung in Frage kämen. Anschließend ging es zum gemütlichen Teil über, für den die Bürgermeister Uli Roth und Werner Prucker die Kosten übernahmen.
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