Schützengesellschaft 1898 Thumsenreuth gelingt der Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht
Gegener zu stark, Druck zu groß

Als mindestens zweitligareif erwies sich die Fangemeinde der Thumsenreuther Schützen. Sie war mit Vorsitzendem Heinz Kraus (Dritter von rechts), zweitem Bürgermeister Reinhard Naber (Siebter von rechts) und einem Transparent nach München gereist. Bild: att
Lokales
Krummennaab
29.04.2013
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Hoch motiviert trat die Mannschaft der Schützengesellschaft 1898 in Hochbrück an. Schließlich ging es auf der Olympiaschießanlage um nicht weniger als den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Auch wenn am Ende nichts aus der Aufstiegshoffnung wurde: Die Veranstaltung war für alle ein besonderes Erlebnis.

Das galt auch für die Fans um Vorsitzenden Heinz Kraus und zweiten Bürgermeister Reinhard Naber, die mit nach München gekommen waren. Werner Klüher chauffierte die Schützen sicher nach Oberbayern.

Nach der Waffenkontrolle stellte sich die Mannschaft dem Vergleich mit acht Teams aus ganz Bayern. Zwei 40 Schuss-Wettkampfprogramme standen an. Schnell war klar, dass einige Konkurrenz-Mannschaften deutlich besser waren. Zudem hatten sich die Thumsenreuther wohl selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Im ersten Durchgang blieben sie jedenfalls deutlich hinter ihrem normalen Niveau zurück. Mannschaftskapitän Herbert Mattes schoss 357, Karl Greger kam auf 365 und Andre Klose 355 Ringe. Wolfgang Schraml erzielte 345 und Horst Bauer brachte es auf 342 Ringe. Zum Vergleich erreichten die Schützen der Hauptschützengesellschaft München ein Superergebnis - ihr schlechtester Schütze ging mit 376 Ringen aus dem Wettbewerb.

Als zur Halbzeit schon alles entschieden war, fiel der Druck von den Thumsenreuther ab. Im zweiten Durchgang ersetzte Jungschütze Simon Weiß Horst Bauer. Er erwies sich als echter Joker und erreichte auf Anhieb 372 Ringe, gefolgt von Herbert Mattes mit 369 und Karl Greger mit 362 Ringen. Wolfgang Schraml schloss mit 352 und Andre Klose mit 351 Ringen. Mit den 1806 Ringen im zweiten Durchgang waren die Thumsenreuther zufrieden.

Den Aufstieg erschossen sich München, Hilpoltstein und Erlangen. Die Thumsenreuther Schützen werden in der nächsten Saison in der Bayernliga Nord/Ost antreten, um dabei zu beweisen, eine der besten Mannschaften der Oberpfalz zu sein.
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