08.11.2017 - 20:00 Uhr
KrummennaabOberpfalz

Gemeinde Krummennaab geht bei Stabi-Hilfen erneut leer aus Ist eine Frechheit

Klare Worte gab es von Uli Roth in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zum Thema Stabilisierungshilfe. Nach 2015 und 2016 geht die Kommune nämlich auch 2017 leer aus. Seit 2013 sind nach den Worten des Bürgermeisters rund 50 Millionen Euro in den Landkreis Tirschenreuth geflossen - davon lediglich 100 000 Euro - umgerechnet zwei Promille - nach Krummennaab.

von Holger Stiegler (STG)Profil

"Das ist eine Frechheit", schimpfte Roth. Es sei nicht angemessen, was die Staatsregierung mit einer Kommune wie Krummennaab treibe. "Das ist der größte Witz, den es gibt", wetterte der Rathaus-Chef.

Beschlossen hat das Gremium, der Organisierten Ersten Hilfe Erbendorf einen Zuschuss für die Anschaffung eines Rettungsfahrzeugs zu gewähren. Einstimmig verständigte sich das Gremium auf 800 Euro.

Ebenfalls einstimmig wurde vom Gremium das Kommunale Energieförderprogramm bis Ende 2019 verlängert. Im laufenden Jahr hat es bisher sechs Förderfälle gegeben, insgesamt wurden dadurch 2600 Euro an Privatleute ausbezahlt. Als Jahresbudget stehen 7000 Euro im Haushalt bereit. Problemlos gestaltete sich auch der Neuerlass der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren. Hier wurden vor allem die Beträge angepasst.

Der geplante gemeinsame Radwegbau der Kommunen Krummennaab und Windischeschenbach bei Trautenberg wurde in einer Änderung der bestehenden Zweckvereinbarung bestätigt. Dies war nötig geworden durch eine Änderung des Trassenverlaufs. Die bisherige Kostenverteilung bleibt bestehen. Umgesetzt werden soll das Projekt 2019.

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