Gemeinderatssitzung Krummenaab - Votum für Sanierungen im Wirtschaftsgebäude
Am Erlenweiher rücken die Handwerker an

Demnächst eine Baustelle: im Wirtschaftsgebäude am Erlenweiher muss einiges repariert werden. Geschlossen erteilten die Krummennaaber Gemeinderate dem geplanten Vorhaben grünes Licht. Bild: wro
Politik
Krummennaab
05.03.2018
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Für die defekte und nur im Notbetrieb laufende Heizungsanlage, die das Wirtschaftsgebäude am Thumsenreuther Campinggelände mit Wärme und Warmwasser versorgt, muss eine baldige Lösung her. Das ist nicht nur die Meinung der Pächter und von Bürgermeister Uli Roth, davon sind auch die Gemeinderäte überzeugt. Die dringenden Sanierungsarbeiten auf dem Freizeitgelände am Erlenweiher standen auf der Tagesordnung.

Bürgermeister Uli Roth informierte, dass zwischenzeitlich die Energieagentur Regensburg (EAR) im Rahmen des "Energiecoachings Plus" damit beauftragt worden sei, nicht nur den Energieverbrauch am Freizeitgelände zu durchleuchten, sondern aus den ermittelten Verbrauchsdaten eine Handlungsempfehlung zu geben. Rechtzeitig vor dem Rathaustreffen habe man die Gemeinderäte vom Ergebnis informiert.

"Insgesamt muss man die zu erwartenden Arbeiten aber im Plural sehen", bedauerte Roth, der nicht nur von der "verschlissenen Heizungsanlage" sprach. "Sie kommt auf den letzten Füßen daher", beleuchtete Roth das Problem am Campinggelände auch bildlich. Berücksichtigen müsse man aber die zu erwartenden Kosten, falls man sich für eine Komplettsanierung aussprechen sollte, ließ Roth anklingen, der sich daher für eine preiswertere "Zwischenlösung" aussprach. Sie sieht vor, nur den Brennkessel auszutauschen. Im 13-seitigen und von Projektingenieur Sebastian Zirngiebel erstellten Konzept komme man zum Schluss, dass man sich auch über die Sanierung der sanitären Anlagen ernsthafte Gedanken machen müsse, fügte Roth hinzu und folgerte: "Wir sollten uns einen Ruck geben."

Der Duschbereich sei nicht mehr auf dem neuesten Stand, fasste Roth zusammen. Die kostenpflichtige Nutzung wolle man aber beibehalten, das bestehende Bezahlsystem für die Nutzung aber auf einen modernen Stand bringen. Geeignet dafür sei die "Campcard" stellte der Bürgermeister ein mögliches System mit Chipkarte vor, das andernorts bereits erprobt wurde. Darauf - so der Vorsitzende - könne ein Guthaben gespeichert und bei entsprechender Nutzung nach und nach abgebucht werden. Die Reparaturarbeiten bei laufendem Bade- oder Campingbetrieb auszuführen sah CSU- Fraktionssprecher Jakob Gallersdörfer problematisch. Dem schloss sich auch Bürgermeister Roth an, der ebenfalls die Ansicht vertrat, dass die Baustelle nicht gerade in den Ferien für Behinderungen sorgen sollte. "Die Sanierung der Duschen ist kein Luxus", hob er hervor. Gegebenenfalls könne man die Arbeiten in den Herbst hinein verschieben: "Die Heizungsanlage aber muss gemacht werden."

Bürgermeister Uli Roth versprach, bis zur nächsten Sitzung Angebote einzuholen: "Wir brauchen professionelle Hilfe bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses", regte er an, "Synergieeffekte sollten genutzt werden", betonte der Vorsitzende abschließend und empfahl, die Sanierungsvorhaben gleichzeitig ausführen zu lassen.

Ohne weitere Einwände hoben die Gemeinderäte für die von Bürgermeister Roth bezeichnete "Mittellösung" (Sanierung von zunächst einer Duschanlage mit Waschbecken) sowie für die geplanten Arbeiten an der Heizungsanlage und die Ergänzung einer erweiterten Kollektorfläche (mit größerem Pufferspeicher) geschlossen die Hand. Einstimmig vertrat man auch die Ansicht, dass man sich umgehend um Fördergelder bemühen sollte.
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