Luftpistolen-Schützen
Wieder keine Punkte für Thumsenreuth

Der Thumsenreuther Mannschaftsführer Karl Greger (rechts) gewann mit einer Zehn als letzten Schuss und 364:363 Ringen im Kampf gegen Steinberg. Bild: att
Sport
Krummennaab
06.12.2017
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Sie haben ihren besten Schützen verloren. Den Luftpistolen-Schützen aus Thumsenreuth macht das sichtlich zu schaffen. Sie versuchen alles, zuletzt wieder vergebens.

Krummennaab/Thumsenreuth. Auch beim vorletzten Wettkampftag der Luftpistolenschützen blieb 1898 Thumsenreuth in Fürth ohne Mannschaftspunkte. Die Thumsenreuther waren den Gegnern einfach nicht gewachsen. Nachdem die Nummer eins, Simon Weiß, sich entschieden hat, in dieser Saison für Kelheim in der ersten Bundesliga an den Start zu gehen, ist dieser Verlust mit eigenen Kräften nicht zu ersetzen.

Thumsenreuth ging mit zwei Ersatzschützen, dem an Platz drei der Rangliste gesetzten Herbert Mattes und dem aufstrebenden Talent Annika Kraus, an den Start. Gegen den letzten der Liga, Adlerschützen Unteriglbach (Passau), erhofften sich die Schützen einen knappen Sieg. Die Unteriglbacher traten jedoch in Bestbesetzung an. Lukas Spachtholz unterlag auf Platz eins mit 365:372 Ringen gegen den Tschechen Pavel Skopovy. Sonja Weiß war gegen Michael Steinbauer chancenlos (364:384). Herbert Mattes schüchterte seinen Gegner in der ersten Halbserie mit 49 Ringen ein und gewann seinen Punkt mit 363:358 Ringen. Mannschaftsführer Karl Greger gab seinen Punkt mit 353:363 Ringen ab. Annika Kraus konnte gegen Johannes Schauer nicht bestehen und verlor ebenfalls mit 356:362 Ringen. Somit ging der Mannschaftspunkt nach Unteriglbach.

Im zweiten Wettkampf gegen Auerhahn Steinberg (Schwandorf) war für die Thumsenreuther ein Überraschungssieg in greifbarer Nähe. Doch auch dieses Mal war ihnen das Glück nicht hold. Lukas Spachtholz unterlag mit 367:371 Ringen. Sonja Weiß hatte wiederum den stärksten Gegner und gab ihren Punkt mit 361:377 ab. Herbert Mattes konnte seinen Kontrahenten ebenfalls nicht halten (361:367). Nur Karl Greger setzte sich im letzten Schuss mit einer Zehn gegen Roman Schneider mit 364:363 Ringen durch. Der eingewechselte Bernhard Stock unterlag ganz knapp Herbert Hartl mit 354:355 Ringen. Somit war auch dieser Mannschaftspunkt weg.

Das Thumsenreuther Team rangiert nun in der Tabelle auf dem letzten Platz. Der Abstieg in die Bayernliga scheint unvermeidbar. Nur zwei Siege beim Heimkampf am 7. Januar im Schützenhaus Thumsenreuth gegen Garching und Kehlheim II können den Verbleib in der 2. Bundesliga noch sichern.
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