Schießsport
Quäntchen Glück fehlt

Simon Weiß zeigte sehr gute Leistungen beim Wettkampftag in Waldenburg. Dennoch verlor seine Mannschaft, die SG Thumsenreuth, beide Schießen. Den Bundesligaabstieg kann der Aufsteiger kaum noch vermeiden. Bild: hfz
Sport
Krummennaab
16.12.2016
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Die SG 1898 Thumsenreuth schnupperte in der 1. Luftpistolen-Bundesliga an einem Sieg. Aber erneut verpasste der Aufsteiger ein Erfolgserlebnis.

Thumsenreuth. Am Ende fehlte den Oberpfälzern beim Wettkampf in Waldenburg, Landkreis Schwäbisch Hall, das Quäntchen Glück in den Vergleichen gegen die Sportschützengemeinschaft Dynamit Fürth und den ESV Weil am Rhein.

Zum Auftakt gegen Fürth schien Thumsenreuth auf die Siegerstraße einbiegen zu können. Simon Weiß traf auf die Olympiateilnehmerin Heidi Diethelm Gerber. Nachdem die Schweizerin mit einer Neun und damit 376 Ringen ausschoss, erzwang Weiß ein Stechen. Erst im vierten Stechschuss entschied Diethelm Gerber die Begegnung mit einem 9,5-Treffer für sich.

Keine Chance ließ Sandra Hornung dem Thumsenreuther Lukas Spachtholz mit 386:372. Bis zur dritten Serie konnte Sonja Weiß gegen Kathrin Pfundstein mithalten. Doch dann zog die Fürtherin zum 379:373-Erfolg davon. Mannschaftsführer Karl Greger lieferte sich einen heftigen Kampf mit Andreas Meixner. Mit der letzten Serie und 48 Ringen machte er den Sack zu (362:361). Ersatzschütze Herbert Mattes verlor gegen Johann Walser mit 365:373.

Auch in der zweiten Begegnung gegen die junge Mannschaft aus Weil am Rhein blieben die Thumsenreuther bei der 2:3-Niederlage glücklos. Simon Weiß zeigte einen hervorragenden Wettkampf gegen Michael Schwald. Mit 97/97/94/96 Ringen erreichte er erstmals im direkten Wettkampf 384 Ringe gegen 373 Ringe seines Gegners. Auf Platz zwei hatte Lukas Spachtholz keine Chance gegen den Pilsener Pavel Svetlik (366:380). Auch Sonja Weiß konnte Christian Schebesta wenig entgegensetzen. Sie verlor mit 371:380 Ringen.

Für Karl Greger war die dritte Serie entscheidend: 89 Ringe. Damit geriet er deutlich in Rückstand und musste seinen Punkt mit 370:376 abgeben. Herbert Mattes ließ zunächst keine Zweifel aufkommen. Er ging klar in Führung mit Serien von 93, 95 und 94 Ringen. Doch dann war bei ihm "die Luft raus": In der vierten Serie rutschten ihm zwei Siebener und zwei Achter aus. Aufgrund seines großen Vorsprungs gewann er trotzdem den Punkt mit 368:365.

Für Thumsenreuth scheint der Abstieg aus der 1. Bundesliga besiegelt. Am letzten Wettkampfwochenende, 14/15. Januar, tritt die SG in Fürth gegen die Tabellenführer aus Kelheim-Gmünd und Willmandingen an.

Tabelle

HSG München - Fürth 2:3 Weil - Thumsenreuth 3:2 Waldenburg - Ludwigsburg 2:3 Waldkirch - Murrhardt 3:2 Ötlingen - Kelheim 0:5 Wilmandingen - Waldhausen 1:4 1. SV Kelheim-Gmünd 33:12 14:4 2. SV Waldkirch 29:16 14:4 3. Sgi Waldenburg 29:16 14:4 4. HSG München 31:14 12:6 5. Sgi Ludwigsburg 29:16 12:6 6. SSG Dynamit Fürth 24:21 12:6 7. SV Murrhardt-K. 21:24 8:10 8. ESV Weil 20:25 8:10 9. TSV Ötlingen 17:28 6:12 10. SV Altheim 16:29 4:14 11. SV Wilmandingen 15:30 4:14 12. SG Thumsenreuth 6:39 0:18
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