Örtliche Vereine ziehen Bilanz über Jugendarbeit am "Kreisrunden Tisch"
Vernetzte Jugendarbeit

Kreisjugendpflegerin Theresia Kunz (stehend) vom Landratsamt Tirschenreuth begrüßte in einer Runde alle Teilnehmer am "kreisrunden Tisch". Bild: den
Vermischtes
Krummennaab
01.08.2017
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Auf Einladung von Bürgermeister Uli Roth entsandten nahezu alle örtlichen Vereine, die mit Jugendarbeit zu tun haben, ihre Vertreter ins Foyer der Turnhalle. Gemeinsam zogen sie Bilanz zur Jugendarbeit in Krummennaab.

Krummennaab/Thumsenreuth. In regelmäßigen Abständen besucht der "Kreisrunde Tisch Jugendarbeit" (KTJ) die Gemeinden des Landkreises, um aktuelle Themen und Angebote der Jugendarbeit vorzustellen und zu besprechen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer stellte Kreisjugendpflegerin Theresia Kunz vom Landratsamt Tirschenreuth die Kommunale Jugendarbeit (KoJa) vor. Danach referierte der Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR) Jürgen Preisinger über die Angebote und Zuschussmöglichkeiten des KJR. Barbara Schönauer, kirchliche Jugendreferentin der Katholischen Jugendstelle (KaJuStl) in Tirschenreuth, schloss den Reigen der Impuls-Referate ab.

Bürgermeister Roth und die Jugendbeauftragten Andreas Heinz und Rainer Schwingshandl stellten die Aktivitäten im gemeindlichen Ferienprogramm vor und lobten die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Abordnungen der Feuerwehren Krummennaab und Thumsenreuth waren anwesend sowie die Schützengesellschaft 1898 Thumsenreuth. Für die evangelische Kirche war Pfarrerin Nadine Schneider in Begleitung von Sara Schwarz (Kindergottesdienst) und Franziska Hör, Vorsitzende der Evangelischen Landjugend, gekommen. Kerstin Wenzl vertrat auf katholischer Seite die Ministranten Krummennaab.

Alle schilderten die schon laufenden Angebote, von denen Kinder und Jugendliche im Gemeindegebiet profitieren können. Am meisten beeindruckte Jugendpflegerin Kunz das Engagement der Jugend vom "Treff Thumsenreuth", die in ihrem "Haisl" einen beliebten Treffpunkt für Jugendliche aus der näheren Region eigenverantwortlich und bislang ohne Probleme betreiben.

Angebote von Geräte- bis Spieleverleih wurden ebenso erörtert wie finanzielle Fördermöglichkeiten. Auch das Thema "erweitertes Führungszeugnis" wurde kurz angerissen. Kunz und Preisinger boten an, zu Schulungszwecken gerade zum Thema "Aufsichtspflicht" eine zielgerichtete Fortbildung für Vereinsverantwortliche auszurichten.

Nach dem Austausch war sich die Versammlung einig, dass es in der Gemeinde Krummennaab ein recht breites Angebot der Jugendarbeit gibt. Allerdings soll das Treffen der Vernetzung dienen und dazu beitragen, dass die einzelnen Institutionen "voneinander wissen". Bürgermeister Roth dankte zum Abschluss allen Teilnehmern und lobte das ehrenamtliche Engagement aller, die sich in den örtlichen Vereinen für die Kinder- und Jugendarbeit einsetzen.
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