Theater EIGENart spielt "Gerichtssache Luther"
Kurzer Prozess mit dem Reformator

Die Zuschauer wohnen als Gerichtszuschauer dem Prozess hautnah bei. Zu sehen ist der jähzornige Ankläger Johannes Eck (Johannes Zange). (Foto: EIGENart)
Vermischtes
Krummennaab
31.08.2017
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500 Jahre lang hat Johannes Eck Beweismittel um Beweismittel gegen Martin Luther gesammelt. Er war einer der größten Eiferer gegen den Reformator. Am Samstag, 14. Oktober, will er ihn nun endlich in der Ägidienkirche in Thumsenreuth um 19.30 Uhr vor Gericht bringen. Doch Luther wird nicht selbst geladen. Stattdessen versucht Eck, Weggefährten des Reformators wie Argula von Grumbach, Katharina von Bora und viele mehr ins Kreuzverhör zu nehmen.

Mit dieser spannenden und spritzigen Eigenproduktion zeigt sich die Theatergruppe EIGENart unter der Regie von Sabine Hrach und Veronika Friedrich-Isele im Jahr des Reformationsjubiläums. Hrach verfasste den Text zu "Gerichtssache Luther". "Das Stück soll natürlich Informationen zu den Menschen liefern, die die Reformation voran gebracht haben", sagt die Autorin. "Die historischen Figuren müssen authentisch sein, dabei soll das Stück aber nicht belehrend wirken, sondern unterhaltsam und spannend für den Zuschauer sein."

Neben den historischen Figuren gibt es noch zwei moderne Gerichtszuschauer, ein Pärchen, das das Geschehen mit flapsigen Bemerkungen aus heutiger Sicht kommentiert.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Theatergruppe EIGENart zu finden: www.theater-eigenart.com. Ab 26. September können jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr oder per E-Mail im Pfarramt Karten reserviert werden. Tickets kosten 10 Euro. Schüler und Azubis zahlen nur 5 Euro.
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