Zwei Beulen

Vermischtes
Krummennaab
15.12.2016
6
0

"Im Himmel ist der Teufel los", und auch in der Mehrzweckhalle war es so. Über 60 Gäste erfreuten sich beim Seniorennachmittag am Schulspiel der Grundschüler. Rektorin Sigrid Reger-Scharf hatte mit ihren Mädchen und Buben das Stück in den vergangenen Tagen fleißig geprobt und sie brachten es nun erstmals zur Aufführung.

Ein neuer Engel, Luzia, sorgt im Himmel für allerlei Unfug. Christkind, Petrus, St. Nikolaus und Knecht Ruprecht beschweren sich über falsch gepackte Geschenke. So hat zum Beispiel der Pfarrer, der sich eigentlich die neue Bibel gewünscht hatte, die Playboy-Sammel-Ausgabe erhalten. Die komischen goldenen Beulen an Luzias Kopf geben Anlass zu Spekulationen. Sie wäre gegen eine Schwingtür gelaufen, antwortet Luzia auf Nachfragen. "Aber warum hast du dann zwei Beulen", wollen die Engel wissen. "Weil die Tür wieder zurückkam", so Luzia.

So stellt sich zum Schluss heraus, dass der Teufel Luzia, die eigentlich Luzi heißt, in den Himmel eingeschleust hat. Als er sie wieder zurückholen will, weigert sie sich allerdings und Knecht Ruprecht eilt ihr zu Hilfe. Gemeinsam vertreiben sie den Teufel und Luzia hilft, die Geschenke wieder richtig zu packen. Die Besucher quittierten die Vorstellung mit vielen Lachern und viel Applaus.

Seniorenbeauftragte Anneliese Krenkel freute sich über die vielen Besucher bei der Weihnachtsfeier, darunter Bürgermeister Uli Roth, Pfarrerin Nadine Schneider und zweiten Bürgermeister Reinhard Naber. Für die Schauspieler hatte sie eine kleine Überraschung als Dankeschön und wünschte, "dass ihr noch lange Engel bleibt".

Nach dem Theater lauschten die Gäste einem heimatkundlichen Bildervortrag. Johann Spörrer aus Pullenreuth zeigte seinen Film "Lebensquell Fichtelnaab". Dabei verfolgten die Zuschauer die Fichtelnaab von ihrer Quelle entlang der einzelnen Orte und Gemeinde bis sie nach 42 Kilometern bei Windischeschenbach in die Waldnaab mündet.

Anschließend gab es an der festlich-weihnachtlich gedeckten Tafel Kaffee, Kuchen und Gebäck, dazu musizierte Rudolf Fink aus Kemnath an der "Quetschn"
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.