08.08.2017 - 20:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Bilderbuchwetter zur 17. Auflage der Stodlkirwa An der Vils bebt der Stodl

Vier Tage feierten die Lengenfelder ihre 17. Stodlkirwa an der Vils. Stattlich im Umfang, prächtig im Aussehen, gut 33 Meter hoch und im guten Alter: So stand der Kirwabaum da.

von Florian Schlegel (egl)Profil

Lengenfeld. Am Samstag hübsch geschmückt und rot-gelb dekoriert, war es an den muskelbepackten Lengenfeldern - einige Köferinger und Theuerner Kirwaleute waren auch dabei -, diesen stattlichen Riesen in die Senkrechte zu bringen. Kraft und Technik waren gefragt. Der Stamm wurde mit viel "Hauruck", "Obacht geb'n" und den Goißn in die Höhe gestemmt. Viele fleißige Helfer hörten auf das Kommando von Richard Eckl. Für Stimmung am Samstagabend sorgten die Musiker der Partyband Sternenfänger, die dem Stodl eingeheizt haben.

Zur Kirwa gehörte am Sonntag auch ein Festgottesdienst. Danach folgte der Frühschoppen im Feststodl, der in den Mittagstisch überging. Die Kirwaburschen machten sich direkt danach auf den Weg, ihre Moidln einzuholen. Mit einem perfekt geschmückten Oldtimerbulldog, gelenkt von Helmut Ehbauer, und dem Wagen kamen sie pünktlich zum Kirwabaum zurück.

Viele Gäste sahen zu, was die Paare gelernt hatten, und waren überrascht, wie gut sie es gemeistert haben. Nach einigen Tänzen, darunter auch ein Bierkastentanz, den sich die Kirwaleute selbst ausgedacht hatten, kam man zum spannenden Teil des Austanzens: Alter Brauch ist es, hier das Oberkirwapaar bei einem Walzer zu ermitteln. Eine Runde nach der anderen ging der Strauß durch und schließlich hörten die Heidirl'n bei Tina Heuberger und Rick Aßmus auf zu spielen. Beide wurden auserkoren, das Amt des Oberkirwapaars für ein Jahr auszuüben.

Der Kirwabär wurde am Montag durchs Dorf getrieben. Am Abend ging es im gut gefüllten Feststodl weiter. Und alle genossen mit der Band "Keine Ahnung" die letzten Stunden dieser Kirchweih. Gegen 22 Uhr wurde schließlich noch der Baum versteigert.

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