Mauerblümchendasein hat nun ein Ende
Segen für Marterl

Lange Zeit führte es ein Schattendasein. Jetzt erstrahlt das Marterl in Theuern in neuem Glanz und ist kirchlich gesegnet. Bild: e
Kultur
Kümmersbruck
18.05.2017
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Theuern. Das Marterl in der Steinhauser Straße in Theuern mit dem Bild der Muttergottes steht sicherlich schon 80 Jahre dort. Ganz genau weiß man das nicht so. Beachtet hat es kaum jemand, war ja auch fast nicht möglich, denn es stand Jahrzehnte auf einem mehr oder weniger heruntergekommenen, verwahrlosten Grundstück.

Es soll seinerzeit aus Dankbarkeit von der alten Familie Schlaffer für die Muttergottes errichtet worden sein. Seit jetzt der neue Besitzer, Helmut Birzer, das Anwesen und Grundstück übernommen hat, steht das weiße Marterl wieder im Blickpunkt. Birzer hat sich viel Mühe gemacht, das kleine Marterl und den Standort vor dem Wohnhaus wieder hergerichtet. Jetzt halten viele Wanderer dort inne, um zu beten. Angedacht war mal, seitens des Heimatvereins in Theuern das Marterl zu sanieren und der Nachwelt zu erhalten. Helmut Birzer hat das aber nun in Eigenregie getan.

Für die Neugestaltung hat sich Herbert Breitkopf vom Heimatverein bei ihm mit einer Spende für die Materialkosten bedankt, es ist schließlich ein Stück Theuerner Heimat. Kirchlich gesegnet wurde es nun nach einer Maiandacht von Pfarrer Herbert Grosser. Von der Kirche bis hinauf zur Muttergottes im Marterl fand eine Lichterprozession statt, bei der viele Theuerner dabei waren.
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