22 Mannschaften bei Bezirksjugendwettkampf im Rettungsschwimmen in Kümmersbruck
Die Tickets für Neu-Ulm gelöst

Lokales
Kümmersbruck
29.04.2013
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Insgesamt 22 Mannschaften von Wasserwacht-Ortsgruppen aus Niederbayern und der Oberpfalz sind beim Bezirksjugendwettkampf im Rettungsschwimmen angetreten. Der Wettbewerb fand im Kümmersbrucker Hallenbad statt - nach 2011 nun bereits zum zweiten Mal. Insgesamt 176 Kinder und Jugendliche traten an, um sich für den Wettkampf auf Landesebene in Neu-Ulm zu qualifizieren.

Der Jugendwettbewerb im Rettungsschwimmen auf Bezirksebene findet nach Angaben von René Roloff, Bezirksjugendleiter der Wasserwacht, jedes Jahr statt. Die Schwimmer traten in drei Altersstufen an: I (8 bis 10 Jahre), II (11 bis 13 Jahre) und III (14 bis 16 Jahre). Die erst- und zweitplatzierten Mannschaften jeder Altersgruppe qualifizieren sich für den Landesentscheid, der heuer in Neu-Ulm ausgetragen wird. Alle zwei Jahre findet zudem ein Wettbewerb auf Bundesebene statt, so Roloff.

In verschiedenen Staffeln

Die Schwimmer traten im Kümmersbrucker Hallenbad in Rettungsmittel-, Transport-, Balltransport- und Tauchstaffel an. Während die Teams im Wasser ihr Bestes gaben, forderten die Mannschaftskameraden sie vom Beckenrand aus lautstark an - schließlich ging es darum, um Punkte zu kämpfen und sich für den Landesentscheid zu qualifizieren. Dem Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz der Wasserwacht gehören 16 Kreisverbände an. Über den Kreisentscheid konnten sich Ortsgruppen für die Teilnahme am Bezirkswettbewerb qualifizieren.
Teams der Kreisverbände Cham, Schwandorf, Weiden-Neustadt, Neumarkt, Regen und Amberg-Sulzbach waren in Kümmersbruck mit von der Partie. "Die Oberpfalz war gut vertreten", sagte Daniel Weidner, stellvertretender Vorsitzender der Amberg-Sulzbacher Wasserwacht.

Weidner sprach davon, dass die Vorbereitung auf den Wettkampf sehr intensiv sei. "Es macht nur Sinn, daran teilzunehmen, wenn man im Hallenbad den ganzen Winter über trainieren kann." Für Ortsgruppen, denen nur Freibäder zur Verfügung stehen, sei dies nicht möglich. "Und leider gibt es immer weniger Hallenbäder", fügte Roloff an. Alle 22 Mannschaften, also die jeweils Erst- und Zweitplatzierten jeder Altersstufe beim Kreisentscheid, gaben ihr Bestes und kämpften um Punkte beim Schwimmen, aber auch bei der Theorie und bei Erster Hilfe als weiterem Praxisteil.

Pflaster und Verbände

Erstmals wurde auch verlangt, dass die Teilnehmer Erste-Hilfe-Fertigkeiten demonstrierten: Zum Beispiel mussten sie Pflaster anbringen, Verbände anlegen und eine stabile Seitenlage vorführen. Neben der Wasserwacht-Ortsgruppe Vilstal-Kümmersbruck engagierte sich auch die BRK-Bereitschaft Amberg II: Sie versorgte die Teilnehmer kulinarisch.
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