07.06.2011 - 00:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Ein Projekttag mit externen Fachleuten gewährt Kümmersbrucker Grundschülern interessante ... Umweltschule bleibt ihrem Titel treu

von Autor HMPProfil

"Umwelt 2011" hieß das Motto des Umweltprojekttages an der Grundschule Kümmersbruck. Rektor Herbert Tischer erinnerte daran, dass man schon viermal den Titel "Umweltschule in Europa" bekommen habe, weil Umweltschutz an der GS Kümmersbruck eine zentrale Rolle spiele.

Mit einem Lied stimmten die Klassen 3a und 4c mit Konrektorin Eva Hampel auf den Umwelttag ein. Auf die Kinder warteten dann 16 Stationen, in vier große Bereiche eingeteilt - Natur, Umweltschutz, Bewegung und Sinne. Die Umweltbeauftragten Tanja Brunner und Kerstin Gloß-Seits hatten dazu Experten aus dem Umweltbereich gewinnen können.

So erzählte Jörg Berendes vom Landesbund für Vogelschutz über den Luchs, Horst Schwemmer vom Bund Naturschutz zeigte den Biber in seinem Lebensraum und Martin Seits vom Forstamt Amberg erklärte die Baumarten in unseren Wäldern. Alle hatten Anschauungsmaterialien mitgebracht, so dass die Kinder zum Beispiel wirklich ein Luchs- oder Biberfell spüren konnten. Eine weitere Attraktion hatte Ferdinand Baer von der Vogelauffangstation des LBV Regenstauf dabei: einen lebendigen Wanderfalken. Sehr viel kleinere Tiere hatte Imker Hans Strehl vom Imkerverein Edelsfeld zu bieten, der über die Struktur eines Bienenvolkes und die Arbeit des Imkers berichtete. Hans-Jürgen Frey vom Solarverein Amberg verblüffte mit solarbetriebenen Gerätschaften und zeigte sein Elektroauto, das unter dem Tankdeckel eine Steckdose hat.
Die Amberger Stadtwerke mit Melanie Vijoglavic und Silvia Seitz hatten für die Kinder spannende Wissensspiele parat und die Feuerwehr Haselmühl mit der Jugendbeauftragten Christine Berger zeigte im großen Feuerwehrauto, wie die Feuerwehr für Umwelteinsätze ausgerüstet ist. Die Bedeutung der Bäume für die Umwelt wurde bei der Filmstation verdeutlicht.

Eltern, mit Elternbeiratsvorsitzendem Felix Kick an der Spitze, betreuten die Sinnes- und Bewegungsstationen mit Barfußpfad, Sinnesparcours und Geschicklichkeitsspielen. Sinneserfahrungen konnten auch beim Basteln mit Naturmaterialien gemacht werden.

Um den Geschmackssinn ging es bei den Essensstationen. Dafür, dass auch hier die Informationen nicht zu kurz kamen, sorgten Helmut Graf, Vorsitzender des Bundes deutscher Milchviehhalter im Landkreis Amberg-Sulzbach, Anja Fröhlich vom Eine-Welt-Laden und Josef Schindlbeck vom Obst- und Gartenbauverein Haselmühl.

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